Gymnastik News

Crunches: Zeitverschwendung in der Komfortzone?

Mythen im Sport halten sich zumeist hartnäckig: für eine Sommerfigur mit flachem Bauch/sichtbarem „sixpack" muss man viele Crunches absolvieren. Stimmt das?

Eine stabile Körpermitte ist die wichtigste Grundlage für jegliche Form von Bewegung und den aufrechten Gang. Deshalb dürfen Übungen zur Verbesserung der Rumpfstabilität in keinem Trainingsplan fehlen. Betrachtet man das Ganze aus anatomischer Sicht könnte man meinen, Crunches wären sinnvoll. Gemütlich auf der Matte liegend bringen wir durch die Beugung des Oberkörpers Ansatz und Ursprung der oberflächigen Bauchmuskeln einander näher und es kommt zu einer Kontraktion. Nach vielen Wiederholungen spürst Du/spürt Ihr vielleicht ein Brennen, auch die Nackenmuskulatur reagiert. Die wichtigste Funktion der besagten Muskelgruppe besteht jedoch darin, den Oberkörper gemeinsam mit der Rückenmuskulatur aufrecht und stabil zu halten, so dass parallel Rücken-, Hüft- und Gesäßmuskulatur trainiert werden müssen. Beim Crunch arbeitet die gerade oberflächige Bauchmuskulatur, welche lediglich ca. 20 % der Muskeln der vorderen Körperwand darstellt, isoliert, so dass u. U. Dysbalancen entstehen, die dann Rückenschmerzen begünstigen können. Viele von uns sitzen zudem vorwiegend am  Arbeitsplatz: die Schultern hängen, die Halswirbelsäule zieht tendenziell nach vorn, der Rücken wird rund. Zum Ausgleich für diese lange Zeit sollten wir an einer aufrechten Körperhaltung arbeiten: als „Königsübung" ist hier der Ganzkörperstütz mit seinen vielen Varianten zu nennen. Eine simple Übung, bei der auch noch schnell Erfolge zu erzielen sind: wer regelmäßig übt, hält immer länger durch und trainiert dabei alle großen Muskeln mit entsprechend höherem Energieverbrauch.   Ein Sixpack müssen wir uns gar nicht antrainieren; es ist schon vorhanden, allerdings häufig versteckt unter einer Fettgewebsschicht, die nur durch kalorienreduzierte gesunde Ernährung und zusätzlichem Ausdauertraining wirkungsvoll verkleinert werden kann.

Natürlich gibt es Ausnahmen: Für Sportler, wie Judoka, Ringer, Turner, die ihren Oberkörper schnell in eine Beugehaltung bringen müssen, kann der Crunch (oder besser noch schnelle Sit ups) eine sinnvolle und funktionelle Übung sein.

Viel Erfolg wünscht

Eure Christine Nötzel

 

Bericht vom Kinderturnen

Nach der Winterpause sind alle Gruppen, wie immer gut besucht gestartet und die Kinder konnten sich wie gewohnt im Freispiel oder auf den Bewegungslandschaften austoben. Manchmal kann es aber auch passieren, dass die Kinder in die Halle kommen und (fast) gar nichts ist aufgebaut, dann wollen wir die Feinmotorik der Kinder schulen und auch mal ganz einfach Basics, wie zum Beispiel Rückwärtslaufen, werfen und fangen üben oder auch ein Tuch mit den Füßen auf zu heben. Die Kinder sind immer offen für diese Angebote und probieren sich sehr gerne aus.

Den Übungsleiter sei an dieser Stelle für die unerschöpflichen guten Ideen und deren Umsetzung gedankt und auch für die hervorragende Organisation innerhalb des Teams!

Was uns besonders freut sind die stabilen Gruppengrößen und die gute Zusammenarbeit mit den Eltern, hier ist das Eltern-Kind-Turnen (schön, dass immer mehr Väter mitkommen!) besonders hervorzuheben. Ein herzliches Dankeschön hier von unserer Seite!

Wie geht es weiter? Das ist eine Frage, die nicht nur uns als Team beschäftigt, sondern die wir in letzter Zeit auch häufig gestellt bekommen. Leider können wir keine eindeutige Aussage dazu geben. Auch wir blicken sehr ungewiss auf die Zeit nach den Sommerferien. Wie und ob eine Integration in die Ganztagsschule stattfinden kann ist nicht geklärt. Sollte dies jedoch nicht gelingen, ist die Zukunft des Kinderturnens sehr ungewiss. Das trübt natürlich die Stimmung....

Nichts desto trotz gehen wir nochmal voller Energie in die letzten Wochen und hoffen, dass auch das gute Wetter die Kinder und Eltern nicht davon abhält einen Besuch in der Turnhalle einzuplanen.

Auf ganz viele tolle Turnmomente in Namen des Übungsleiterteams

Jaqueline Prinzhorn

 

 

 

Kinderturnen

Von Keksen, Rentieren, Weihnachtswichteln und einer Menge Bewegung

Wer an einem Dienstag kurz vor Weihnachten in die Sporthalle auf dem Nikolausberg vorbeischaute, der bekam den Eindruck, er wäre beim Weihnachtsmann höchstpersönlich gelandet. Also fast jedenfalls. Lauter Weihnachtswichtel und Rentiere waren dort zu sehen. Sie trainierten für den großen Einsatz. Während es draußen langsam dunkel wurde, begann die Weihnachtsfeier der Kinderturnsparte des NSC. Bei Keksen, Musik und bunten Spielen turnten die Kinder mit viel Spaß und zeigten im abschließenden spannenden Rentierrennen noch einmal was alles in ihnen steckt!

   

Wir freuen uns auf ein gutes sportliches und spaßiges neues Jahr mit vielen neuen und alten Gesichtern.

Euer Team vom Kinderturnen

 

Self-myofascial-release

Sportler klagen häufig über Beschwerden des Bewegungsapparates und meinen, dies liege an „verkürzten" Muskeln. Was steckt dahinter? Die Muskellänge verändert sich während der Anspannung: sicher habt ihr schon euren zweiköpfigen Oberarmmuskel - auch Musculus biceps brachii genannt - bei der Arbeit beobachtet. Er ist u. a. für die Beugung des Unterarmes im Ellenbogengelenk verantwortlich und zeigt dabei eine Zunahme des Umfanges. Nach Abschluss der Kontraktion kehrt der Ausgangszustand zurück. Die Muskellänge im Ruhezustand ist nicht beeinflussbar.

Schmerzlinderung bringt in solchen Fällen häufig ein gezieltes Faszientraining, welches lange Zeit nicht im Fokus stand, da deren Bedeutung völlig unterschätzt wurde. „Ihre wichtige Rolle für den Bewegungsablauf ist wissenschaftlich eine relativ neue Erkenntnis", so Robert Schleip, der seine Forschungen gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe der Universität Ulm durchführt.

Die Faszien schaffen den Balanceakt zwischen Stabilität und flexibler Geschmeidigkeit. Die Folge: Wer das Gewebe elastisch und widerstandsfähig erhält, hat den bestmöglichen Schutz gegen vielfältige Beschwerden. Wird das Fasziennetz aber vernachlässigt, kommt es früher oder später zu Verspannungen und Schmerzen. Als Netzwerk verbinden sie sich darüber hinaus mit weiteren Strukturen, wie Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln. Folglich verbessern die Faszien auch die Ganzkörperkoordination. Grund genug, die Alleskönner in Schuss zu halten. „Die Trainierbarkeit der Faszien ist mittlerweile gut erforscht", sagt Dr. Schleip. Entscheidend sind unter anderem langsame, achtsame Bewegungen.

Freundlicherweise hat Donald Schulz Sport uns im Dezember 20 Blackrolls zur Verfügung gestellt, um diese Art des Faszientrainings im Rahmen der Power fit- und Rückengymnastikkurse am Montag und Dienstag zu demonstrieren. Bereits eine ca. 10-minütige Anwendung an zwei oder drei Tagen der Woche kann helfen, dein Bindegewebe zu beleben und geschmeidig zu halten erhebliche Beschwerden zu vermeiden.

Los geht's mit dem Trainieren Deiner Faszien

Christine Nötzel

 

Jahresabschluss mit Atmosphäre

Das hatte schon bei Axel Tradition! In der letzten Fitnessstunde im alten Jahr wird erst Sport getrieben und dann geschlemmt!

So kamen am 19. Dezember die Gruppen „Powerfitness" und „Wirbelsäulengymnastik" für eine Stunde zum Sport zusammen, um anschließend die mitgebrachten Leckereien in fester und flüssiger Form zu sich zu nehmen! Schnell war die Tafel mithilfe von  Kästen und Bänken aufgebaut  und es ist jedes Jahr erstaunlich, wie abwechslungsreich das Angebot an Fingerfood und Knabbereien ist! Zuvor hatte unser Trainer Alex in der Fitnessstunde einen recht anspruchsvollen Zirkel mit uns aufgebaut, der alle tüchtig ins Schwitzen brachte! Nach jeder Runde musste man seine Startnummer auf einen Zettel schreiben und in eine Box werfen! Dadurch sammelten sich die Nummern und am Ende wurden die „Gewinner" daraus gezogen. Der Gewinn verlief dadurch mehr oder weniger zufällig, es sollte ja auch mehr ein Spaß sein!  Ralf freute sich besonders über seinen Gewinn, eine Avocado, wo er doch Avocados gar nicht mag (ich hätte sie gerne genommen!!! Eine Ananas war aber auch lecker) Am Ende gab es für Alex sein Weihnachtsgeschenk, einen kleinen Nikolausstiefel mit reichem Inhalt und ein NSC Sport Trikot! Damit wollten alle Teilnehmer ihm herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement in 2016 danken!!!! Besonderen Dank auch noch an Hannelore, die mir stellvertretend einen wunderschönen Strauß überreichte!!! Es zeigt wie persönlich und herzlich Vereinssport ist!! So wünschen wir uns allen ein sportlich und sozial aktives Jahr 2017!!!!

PS: Großen Dank auch an Helmut für die Fotos!

Susan Hogrefe

 

Blutdrucksenkung durch Nahrungsmittel?

Eine Ernährung reich an Leinsamen erweist sich laut Studie als gut für die Herzgesundheit

Leinsamen enthält reichlich gesunde Omega-3-Fettsäuren, allen voran Alpha-Linolensäure, sowie Ballaststoffe und Lignane, die eine potente Kombination zur Erhaltung der Herzgesundheit darstellen. Insbesondere für Patienten mit hohem Blutdruck und Arteriosklerose - eine Kombination, die häufig schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall hervorruft, könnten von der gefäßerweiternden Wirkung einer gesunden Ernährung mit Leinsamen ihre Vorteile ziehen.

Im Rahmen einer Doppelblindstudie (FLAX-PAD-Studie) untersuchten Wissenschaftler nun, ob der tägliche Verzehr von 30 g geschrotetem Leinsamen über einen Zeitraum von sechs Monaten den Blutdruck von Arteriosklerose-Patienten senken kann. Gut die Hälfte der 110 Probanden nahm täglich Lebensmittel zu sich, die jeweils 30 g Leinsamen enthielten. Auf dem Speiseplan standen Bagels, Muffins, Riegel, Brötchen, Pasta und Biskuits. Die andere Hälfte verzehrte die gleichen Lebensmittel, die jedoch kein Leinsamen, sondern geschroteten Weizen enthielten. Im Verlauf der Studie wurden die Patienten angehalten, wegen einer möglichen Verzerrung des Ergebnisses nicht mehr als zwei Fischmahlzeiten pro Woche zu sich zu nehmen. Die Befolgung dieser Vorgabe durch die Probanden wurde regelmäßig durch die Untersuchung des Blutplasmas auf Docosahexaensäure, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure, sichergestellt.
 
Nach sechs Monaten ergaben die Messungen, dass der obere (systolische) Blutdruck in der Leinsamen-Gruppe im Mittel signifikant von 143 auf 136 mm Hg gesunken war, während die Werte in der Placebo-Gruppe sogar leicht angestiegen war (von 142 auf 146 mm Hg). Auch hinsichtlich des unteren (diastolischen) Blutdrucks konnten die Patienten in der Interventionsgruppe vom täglichen Verzehr Leinsamen-haltiger Lebensmittel profitieren (Reduktion um rund 10 %). In der Placebo-Gruppe veränderten sich diese Werte so gut wie nicht.

Einschätzung:
Bemerkenswert an dem Ergebnis dieser Studie ist, dass eine Ernährung reich an Leinsamen die Einnahme konventioneller Blutdrucksenker zwar nicht überflüssig machen, aber zu einer Reduktion dieser Medikamente führen kann. Gleichzeitig kann diese relativ einfach realisierbare, kostengünstige und nebenwirkungsfreie Intervention kardiovaskuläre Folgeerkrankungen und tödliche Vorfälle helfen zu verhindern. Somit wären durch die Anreicherung des täglichen Lebensmittelverzehrs mit 30 g Leinsamen die Hälfte der Schlaganfälle und ein Drittel der Herzinfarkte vermeidbar, schlussfolgert der Studienleiter Dr. Rodriguez.

Verantwortlich für die blutdrucksenkende Wirkung machen die Wissenschaftler das synergistische Zusammenspiel der Wirkkompomenten Alpha-Linolensäure, Enterolignan, Ballaststoffe und Peptide. Den genauen Wirkmechanismus, die langfristigen Effekte und Vorteile einer Ernährung reich an Leinsamen für die Herzgesundheit müssen jedoch in weiteren Studien noch weiter untersucht werden.

Bis dahin bitte nicht die allgemeinen Maßnahmen vergessen:

1) Vorsichtig mit Salzgebrauch

2) Mäßig Alkohol konsumieren

3) Körpergewicht konstant halten bzw. reduzieren

4) Stressmanagement

5) Regelmäßige körperliche Aktivität

Fragen?

Eure C. Nötzel

 

Das Zumba Event vom 29.10 war ein voller Erfolg!

130 Teilnehmer, darunter einige sogar aus dem Ausland,  hatten 4 Stunden Tanzspaß mithilfe von 8 Zumba Trainern und einem Internationalen Presenter!  Die Stimmung war einzigartig! Es wurde von Lateinamerikanischen  und Afrikanischen bis zum griechischen und türkischen alle Tänze geboten!

Auch Zumba Gold war mit ABBA, einem Tango und leichten Choreografien mit dabei! Der absolute Höhepunkt war unser Stargast Mo Diakite  aus den Niederlanden! Er heizte mit 1 Stunde Vollpower durch, wobei es zwischendurch sehr sanft und ruhig bei seinem Bachata Tanz wurde!

Bei einem Grossen Battle Tanz, bei dem es um " Mehr, mehr Tanz " geht, bebte die ganze Turnhalle! Es gibt sogar 2 professionelle Videos, die auf You Tube unter Mo Diakite geladen wurden und über die sich auch die Teilnehmer gefreut haben! Bei Facebook sind sie auch unter Mo oder meiner Seite zu sehen! Über die Veranstaltungstechnik kann ich nur ein großes Lob berichten! Sehr professionell und schnelle Handlung überall!

Im Großen und Ganzen ist sicher eine Wiederholung fällig, da alle Teilnehmer ein Feedback mit Daumen hoch gegeben haben!

Sandra Strong

 

Rekord unter wolkenverhangenem Himmel

Am  2. August fand der Frauensporttag des Stadtsportbundes Göttingen im Stadium am
Sandweg statt. Bereits seit 15 Jahren (für mich zum ersten Mal) fand diese jährliche Veranstaltung mit anschließendem netten Beisammensein statt. 155 Teilnehmerinnen hatten Gelegenheit, sich in vier (mehr oder weniger neuen) Sportarten zu versuchen: Auf dem Plan standen

XCO Walking:  mit Yvonne Hülsmann

Hierbei handelt es sich ein Lauftraining, welches durch das XCO-Trainingsgerät zu einem Ganzkörper-Work out wird. Der Oberkörper kann - noch variabler als beim Nordic Walking - trainiert werden. Das Trainingsgerät sieht auf den ersten Blick aus wie eine Hantel mit Handschlaufen und besteht aus zwei  27 cm langen Aluminiumröhren, die zu 2/3 mit einem speziellen Granulat gefüllt sind. Dieses Granulat wird beim Gehen durch unterschiedliche Armtätigkeiten in Bewegungen versetzt und trainiert dabei nicht nur die gesamte Schulterpartie mit Armen, sondern auch die tiefe Muskulatur des Rumpfes.

Stretching: mit Silke Guercke

Stretching und  Lockerungsübungen für Muskulatur und Faszien zeigte Silke und verbreitete dabei mehr als gute Laune. Aus den Forschungsergebnissen zum Faszientraining wissen wir mittlerweile, dass manche Bereiche des Bewegungsapparates  deutlich mehr Zeit für Dehnübungen zur Erlangung von Beschwerdefreiheit benötigen.

Fitness mit dem Slamball: mit Silke Michel

Dieses kleine Übungsgerät von zwei bis 20 kg Gewicht hat es wirklich in sich. Ursprünglich ist es aus dem Bereich Basketball entwickelt worden. Die Sportler erhöhten die Spektakularität der Sportart, indem sie zunächst auf in der Nähe der Körbe platzierte Trampoline sprangen, um von dort aus zu punkten. Wir haben den sandgefüllten Ball für ein komplettes Body Work-out genutzt und die eine oder andere Teilnehmerin hat sicher am nächsten Tag Muskelkater verspürt.

Pilates mit Redondoball plus: mit Silvia Großkopf

Für das Pilatestraining - welches eine effiziente Methode darstellt, dem Körper etwas Gutes zu tun, stehen diverse Hilfmittel zur Verfügung: Pilatesring,  -rolle, -gurten, -blöcken. Mir persönlich hat hier der Redondoball XXL besonders gut gefallen, da man ihn - klein verpackt nach dem Ablassen der Luft - jederzeit dabei haben kann. Eine große Vielfalt von Übungen zur Kräftigung und Entspannung ist möglich. Eindrucksvoll hat Silvia auch das Training des Gleichgewichts demonstriert. M. E. wird dieser Parameter der körperlichen Fitness oft vernachlässigt.

Insgesamt hat mir diese gut organisierte Veranstaltung viel Spaß gemacht. Innerhalb von drei Stunden bekamen wir spannende Anregungen für unser Training und am Schluss leckeres Essen vom Buffet. Vielleicht habt ihr im nächsten Jahr auch Lust, dabei zu sein.

Eure Christine Nötzel

 

Gymnastikmatten bekamen neuen Glanz

Anfang der Sommerferien trafen sich einige Teilnehmer der Gymnastikabteilung zum Reinigen der sicher noch nie behandelten Matten! Schon länger störte der miefige Geruch unsere Nasen, die wir ja mitunter recht tief vor die Matten halten müssen, z.B. beim Liegestütz oder Rückentraining in Bauchlage! Bewaffnet mit Eimern, einem speziellen desinfizierenden Putzmittel, Schwämmen oder gar Bürsten standen wir allerdings in der Sporthalle vor abgebauten Sanitäranlagen, so dass wir kein Wasser entnehmen konnten! Was nun?  Wir liefen mit verzweifelten Gesichtern in Nachbars Garten, die sich als sehr hilfsbereites Paar erwiesen und  uns ihren Gartenschlauch in die Eimer hielten! Herzlichen Dank nochmal an die netten Spender (Namen leider wieder vergessen!!!) Nun wurden die Matten geschrubbt und geputzt, zum Trocknen aufgehängt! Das alles ging so fix, dass die Pezzibälle auch gleich dran kamen. Das lohnte sich ebenfalls, wie man später im Wischwasser erkennen konnte! Bei dieser Gelegenheit hatte sich Marianne noch daran gemacht und die Pezzibälle mit Luft gefüllt! Danach setzten wir uns ein Weilchen nach draußen, genossen die sommerliche Abendstimmung, knabberten nebenbei ein paar Kräcker und tranken ein, zwei Gläschen (dank Ralf!!) Ob die ganze Aktion ein voller Erfolg war, wird sich sicherlich erst nach den Sommerferien zeigen, wenn wir die Matten wieder hervor holen! Sie war aber insofern ein Erfolg, dass sich einige Teilnehmer zusammen fanden, um zu helfen und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!!! Die Pezzibälle sind aufgepumpt und strahlen wirklich ein wenig und das Wissen, dass die Matten mal desinfiziert wurden, lässt uns vielleicht auch strahlen! Auf jeden Fall war euer Kommen und eure Hilfsbereitschaft klasse und eine Teilnehmerin sagte sogar noch: „Das machen wir jetzt jedes Jahr"!!! Super Idee!

   

 

 

 
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