Gymnastik News

Hochintensives Intervalltraining: HIIT

Wann hast du eigentlich das letzte Mal beim Sport so geschwitzt, dass der Schweiß auf den Boden tropfte? Wann  warst du zuletzt dabei vollständig außer Atem und muskulär erschöpft? Am Samstag fand im ZFG Bovenden eine Übungsleiter-Fortbildung „Trommeln und Tabata" statt, die bei einem gezielten Ausdauertraining mit anspruchsvollen koordinativen Elementen genau das bewirkt hat. Dabei sind die schnell aufeinander folgenden Intervalle kurz (z. B. 20 sec. Belastung) gefolgt von noch kürzeren Pausen (z. B. 10 sec.). Diese Sequenzen werden dann achtmal wiederholt und insgesamt kann man mehrere Einheiten nacheinander absolvieren (bis zu 8).

Die Atmung wird beschleunigt, um während der hochintensiven Phasen bzw. in den aktiven Pausen den erhöhten Sauerstoffbedarf decken zu können. Ein „Schwätzchen" während der Übungen ist dann nicht mehr so ohne weiteres möglich. Der Puls wird deutlich erhöht, so dass ihr bis an die Grenze der aeroben Belastung kommt. Zudem wird die Kraftausdauer bei den im Wesentlichen einfach durchzuführenden Bewegungen in hohem Maß beansprucht. Durch vorherige Ansage von besonderen Bewegungsformen kann wirklich jeder Teilnehmer hier an seine Grenzen kommen, um die Ziele zu erreichen:

  •  Steigerung der Kraftausdauer und der Ausdauerleistung
  •  Muskelaufbau
  •  Fettverbrennung durch höheren Energieumsatz
  •  Förderung des Wohlbefindens und der Gesundheit
  •  Blutdrucksenkung und Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems
  •  Förderung der Insulinsensibilität
  •  Verbesserung des Lipidstoffwechsels

Ein funktionelles Training mit dem Pezziball rundete das Training ab: insgesamt handelte es sich um eine inspirierende, mit netter Musik begleitete Fortbildung, die richtig Spaß gemacht hat. Habt ihr Lust bekommen?

Eure Christine Nötzel

 

Personen im NSC

Fragen an Fritz Eckstein

Seit wann lebst du in Nikolausberg und was zeichnet für dich Nikolausberg aus?
Ich lebe seit 1977 hier. Uns hat es hierher gezogen, nicht eingeengt zu sein wie in der Stadt, damals war es noch nicht bebaut um die Hohe Warte. Man war schneller im Freien, und im Winter zum Skilaufen, aber Schnee gibt es ja jetzt sowieso kaum noch. Nun muß man zwar ein bißchen weiter laufen, um aus dem bebauten Bereich heraus zu sein, aber daran hat man sich gewöhnt. Es ist befreiend, weit über die Landschaft blicken zu können oder schnell im Wald zu sein. Obwohl man also nah an der Natur lebt, so hat man doch die Annehmlichkeiten eines Arztes, Zahnarztes, Apotheke, Edeka etc. (aber keine Post) und einer schönen Kirche. Nikolausberg  ist  eine überschaubare Gemeinde, in der man sich zu Hause fühlen kann.

Wie lange bist du schon im NSC aktiv?
Meine jüngste Tochter sagt mir, daß dies wohl 1985 gewesen sei, daß wir als Familienmitglied beigetreten sind. Aber da waren dann wohl nur meine Kinder aktiv, weder ich noch meine Frau. Richtig aktiv wurde ich wohl so um 2004, Basketball spielen mit Michael Roesler, Jürgen Hilbig und einigen anderen. So haben wir angefangen, sind dann aber geschrumpft bis wir nur noch 2010 zu zweit gespielt haben. Nebenher war ich beim IfL aktiv, habe dann auch bei Axel und bei Sandra mitgemacht wie unter 3. beschrieben.

Anmerkung: Jahreszahlen können hier und im Folgenden u. U. nicht aufs Jahr richtig sein.

Welche Sportarten machst du jetzt und welche hast du früher betrieben?
Als Teenager habe ich Geräteturnen gemacht, bin geritten, als Student bin ich hauptsächlich auf dem Rhein gerudert. Dann gab es eine Flaute, als ich für 3 Jahre in Canada und USA gelebt habe. Als ich dann nach Göttingen gezogen bin, wurde es dann wieder mehr mit Sport, mit Tennis, abgelöst von Squash, auch mit der Familie. Das hat unheimlichen Spaß gemacht. Aber das Squashcenter wurde dann leider geschlossen und ich fühlte mich dann auch nicht mehr fit genug, so daß das zu Ende ging. Das war vielleicht 1995. Da habe ich dann wohl 2004 angefangen, mit Michael und den anderen Basketball zu spielen wie oben beschrieben. Ich schätze, daß ich ca. 2008 neben IfL angefangen habe Montags bei Axel und Dienstags bei Sandra im NSC Sport zu treiben, aber das klappt ja auch nicht immer. So versuche ich möglichst viel Rad zu fahren bei vernünftigem Wetter, da ich nicht mehr jogge, und mache zu Hause ein paar Übungen, wenn ich daran denke.

Was gefällt dir am NSC?
Beim Sport mit anderen zusammen zu sein, in einer anderen Gruppe als der, mit der man arbeitet oder sonst zusammen ist. Es ist eine stark gemischte Gruppe an beiden Tagen, mit Überschneidungen, in vieler Hinsicht, Alter, Geschlecht, sehr sportlich oder weniger. Die Programme sind abwechslungsreich, vielfältig, es besteht kein Druck perfekt zu sein, man kann seinen Fähigkeiten entsprechend mitmachen. Und körperliche Abwechslung ist gegeben an den beiden Abenden, einmal etwas mehr fordernd, das andere Mal mehr gymnastisch. Besonders am Montag kann man auch Übungsprogramme lernen für zu Hause. Ich freue mich jedes Mal darauf neben dem Sport Neues zu hören und mit anderen zusammen zu sein. Diese Abende sind also nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein kleines gesellschaftliches.

Hast du Ideen oder Anregungen für eine Verbesserung?
Der NSC ist ja gut aufgestellt angefangen mit Kindergartenturnen bis Fitness für über 50-Jährige. Ich kenne ja nur Letzteres. Ich muß gestehen, daß ich keine Ideen für Verbesserungen habe. Falls ich mal solche haben sollte, werde ich sie weitergeben.

Die Frage aller Fragen, die sich viele Teilnehmer stellen: wie alt bist du?
Fünfundachtzig;

Du bist für viele ein Vorbild, wie schaffst du es, im Alter so fit zu sein?
Ja, ich habe da kein Programm, das Bewegen macht mir halt weiterhin viel Spaß, Abwechslung, nicht hauptsächlich sitzen, obwohl man als Chemiker eigentlich meistens steht oder gestanden hat. Aber jetzt sitze ich tatsächlich hauptsächlich am Schreibtisch. Um fit zu sein, zu bleiben, gehört sicher auch, daß man nicht erst im Alter anfängt körperlich aktiv zu sein. Man sollte schon früh an Bewegung Freude haben, muß aber nicht unbedingt in einem Verein Sport treiben, sondern einfach daran Spaß haben, wie ich es in früheren Jahren hatte am Tennis spielen, Schwimmen, Tanzen, Segeln, Skilaufen, Schlittschuhlaufen, Radfahren, je wie es sich ergab.

So setze ich jetzt wegen der mit dem Alter verbundenen Einschränkungen das in geringem Umfang fort, woran ich in der einen oder anderen Form auch früher Freude hatte. Jetzt kommt dazu, daß das Bemühen auch im Alter fit zu bleiben, mehr an Bedeutung gewonnen hat.  Der NSC ist da ein wesentlicher Mitspieler.

 

Zumba-Event vom 17.2.2018 war es wieder soweit!

Die zweite tolle Zumba Party fand in der Turnhalle von 13-19  Uhr statt!

Über 100 Besucher waren mit dabei und das wieder International.

Ein tolles Trainerteam 10 insgesamt und mit 3 internationalen Presentern  heizte die Halle auf. Mo Diakite aus den Niederlanden ( gebürtig aus Guinea Afrika )hatte wie letztes mal wieder tolle Afro Choreographien  dabei und auch Atef Blagui aus Belgien ( gebürtig aus Tunesien ) brachte die Teilnehmer zur Bewegung. 

Das absolute Highlight jedoch war Shyeasha Ragland die aus den USA (Michigan) einflog. Mit ihrer flotten Art begeisterte sie Jung und Alt.
Es wurde auch Zumba Gold für 1 Stunde angeboten, Zumba Gold ist die vereinfachte Form von Zumba für alle Junggebliebenen und Personen mit Einschränkungen so dass in dieser Stunde alle auf ihre Kosten kamen. Für etwas Kraft Intervall Training bat sich Strong by Zumba an was für die Männer ein Highlight war, Liegestütz und Punches und Box Uppercuts da strahlte jeder Mann in der Bewegung. 

   
   

Für kleine Pausen zwischendurch bat sich das tolle Buffet an mit vielen Snacks, Kuchen und Obst sowie einer tollen Verlosung die in der Zeitmitte stattfand. 

Der Zumba Shop war auch vor Ort und man konnte Zumba Kleidung kaufen. 

Unser toller Zumba Fotograf Salvatore aus Belgien reiste mit seiner professionellen Ausrüstung an und wie man sieht war das auch ein Erfolg. Über 500 tolle Fotos wurden gemacht.

Eine Zumba Party Teil 3 ist in Planung. 

Sandra Strong 

 

Kinderturnen

die Turn-Saison ist schon wieder voll im Gange und ich bin froh, dass wir einen guten Start in das Jahr 2018 hinbekommen haben und auch der Übergang mit den neuen Übungsleitern gut geklappt hat.

Die Kinder haben es den neuen Übungsleitern leicht gemacht hier anzukommen- dafür einen großen Dank an die Kinder.

Das Dienstags-Turnen wird nun von Lia, Jaro und Lina betreut. Leider hatte Lina sich eine Verletzung in der turnfreien Zeit zugezogen, so dass Maja und Sascha ausgeholfen haben- vielen Dank hier für die spontane Unterstützung! Lina steigt nun langsam wieder ein und wird erstmal als vierte Kraft unterstützen. Für die Dienstag- Gruppen ist Lia die Hauptansprechtpartnerin und Federführend.

Sascha und Maja gestalten hauptamtlich das Turnen am Mittwoch, welches durch die Kooperation mit dem Förderverein der Kita angeboten werden kann. Hier hat Sascha den Hut auf.

Ich werde mich in naher Zukunft als Abteilungsleitung Kinderturnen verabschieden und würde mich freuen, wenn es jemanden gibt, dem ich die Betreuung dieses tollen Teams übergeben darf.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen im Verein für die Unterstützung und die Freiheiten, die ich hatte bedanken. Auch den Kooperationspartnern Frau Lechte für den Ganztag und Herrn Hasselhoff vom Förderverein der Kita sei ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Und natürlich den Übungsleitern, die mir die Arbeit extrem erleichtert haben.

Aber erst mal bin ich ja noch da und freue mich auf alles was noch komme.

Jaqueline Prinzhorn

 

Neue Betreuer beim Kinderturnen

Jaro Kujawa

Ich heiße Jaro und bin 20 Jahre alt. Seit Januar gestalte ich das Kinderturnen mit, was mir sehr Spaß macht. Ursprünglich komme ich aus Tostedt, einem Ort nahe Hamburg. Mit der evangelischen Jugend habe ich dort viele Kinder- und Konfirmandenfreizeiten mitorganisiert und begleitet. Nach dem Abitur war ich für ein Jahr in Kamerun, im Rahmen eines ‚entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes‘. Nun studiere ich seit Oktober 2017 ‚Sozialwissenschaften‘ in Göttingen.

 

   

Maja Lindau

Liebe Alle,

mein Name ist Maja Lindau und studiere im 6. Semester „Sozialwissenschaften" an der Georg-August-Universität Göttingen. Ich bin 23 Jahre alt und komme ursprünglich aus der Nähe von Kiel. Neben meinem Studium leite ich ein  Sportangebot für übergewichtige Kinder und bin als Übungsleiterin für ein Bewegungsangebot in einer Kindertagesstätte tätig. Das Kinderturnen ist eine neue Aufgabe für mich und ich freue mich sehr auf die kommende Zeit!

   

Lina Bodino

Hallo Ihr! Ich bin Lina, 20 Jahre alt, studiere hier in Göttingen Sport und Spanisch auf Lehramt und bin seit kurzem Teil des Kinderturnteams beim NSC. Ich freue mich schon sehr auf die kommende Zeit mit Euch!

   

Sascha Marchefka

Hallo Sportsfreunde,
ich bin Sascha Marchefka und werde ab sofort das Kindergartenturnen am Mittwoch leiten.

Ich bin 23 Jahre alt und wohne seit August 2016 in Göttingen. Im Wintersemester 2016 habe ich hier begonnen Wirtschaftspädagogik und Sport zu studieren. Davor habe ich in meiner Heimatstadt Peine gelebt und eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit auf dem Fußballplatz, in der Schwimmhalle oder in Göttingens Wäldern beim Joggen.

Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit.

Beste Grüße
Sascha

P.S. Ideen und Tipps habe ich bereits von meinem sechsjährigen Patenkind bekommen (siehe Foto).

 

 

 

 

Stresslass nach ...

Sicher hast du es auch schon einmal so erlebt: nach einem langen Arbeitstag, der scheinbar nicht genügend Stunden für die vielen Verpflichtungen hatte, bringst du es nicht fertig, auch noch zum Sport zu gehen. Vielleicht regnet es oder es ist glatt! Allerdings ist der Weg zum Sofa genau der falsche, um den Stress des Tages abzulegen. Körperliche Betätigung von moderater Intensität ist in der Lage, Einfluss auf die Psyche zunehmen.

Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich - beruflich oder privat - gestresst. Ein knappes Viertel der Bevölkerung gibt in der TK-Stressstudie von 2016 sogar an, häufig überlastet zu sein. Dem gegenüber stehen aber auch 40 Prozent, die das selten oder nieempfinden. Vielleicht weil sie Sport treiben?

Das Stressventil Sport gleicht die Überflutung mit Stresshormonen (u. a. Cortisol) wirksam aus: nach dem Training fühlt man sich entspannt und gestärkt zugleich, denn die motorische Handlungbewirkt schon einen spürbaren Spannungsabbau. Regelmäßig ausgeführt, fallen Reaktionen auf Belastungen weniger heftig aus. Dadurch erhöht körperliche Bewegung durch Vertiefung der Atmung und Ökonomisierung der Herztätigkeit die allgemeine psycho-physische Widerstandsfähigkeit (Stressresistenz). In akuten Belastungssituationen steigendann Herzfrequenz und Blutdruck weniger stark an. Stimmungsaufhellende Botenstoffe - Endorphine - werden v. a. bei Ausdauersportarten wie Laufen undSchwimmen frei: wir können in der Folge mit Belastungen besser umgehen.

Wenn dann die Energie einmal doch nicht ausreicht, den Platz vor dem Fernseher zu verlassen, kannst du auch mit Atemübungen Spannungen und schlechte Laune abbauen. Bei tiefer Atmung in dengesamten Brust- und Bauchraum dehnen sich die Lungenbläschen aus und damit diesie umspannenden Fasern des vegetativen Nervensystems. Puls und Blutdruckwerden günstig beeinflusst. Jetzt noch die Lieblingsmusik dazu und ein Augenkissen mit Lavendel ...

Natürlich kannst du zuvor zunächst auch im häuslichen Umfeld eine Matte ausrollen und eine schweißtreibende Workout-oder Yoga-Einheit selbständig absolvieren: Tipps gibt es regelmäßig montags und dienstags. Fragen? Immer gern.

Christine Nötzel

 

 „Kinderturnen unter neuer Leitung"...Wir sagentschüss!

Mit den Worten „Kinderturnen unter neuer Leitung" haben wir vor ziemlich genau 4 Jahren als neue Übungsleiter die Leitung der beiden Kinderturn-Gruppen und der Eltern-Kind-Turn-Gruppe übernommen. Zu Beginn waren wir vier junge Studenten, die am Anfang ihres(Sport-)Studiums standen und nicht geahnt haben, was da so alles auf uns zu kommen sollte. - Um es vorab zu nehmen: Wir würden es wieder tun! Eine Menge neuer Kinder und Eltern sowie Großeltern begegneten uns mit offenen Armen und waren froh, dass wir als festesTeam und mit Vorerfahrung den Weg zum Nikolausberg auf uns genommen haben. Anfänglich war es für uns recht beschwerlich, da wir mit dem Rad bis zur Kreuzung im Luttertal fuhren. Wir mussten rechtzeitig da sein, denn unseren letzten steilen Meter pflegten wir per Anhalter zu fahren. Danke für die ungezählten Mitfahrgelegenheiten! An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir immer pünktlich zum Kinderturnen gekommen sind. Auf die Nikolausberger ist nunmal Verlass. Diese Abenteuer wurden bald durch verlässliche und geradezu langweilige Busfahrten ersetzt und zuweilen von uns auch vermisst. Nach einer Eingewöhnungszeit, in der wir uns an die Kinder, die Eltern, die Halle, die Kommunikation im Verein und mit der Schule, sowie dem Hausmeister gewöhnten, freuten wir uns jede Woche aufs Neue darauf Stunden zu planen und zu halten. Der Reiz lag dabei, in der im Vergleich spärlich ausgestatteten Halle Woche für Woche neue Gerätelandschaften aufzubauen oder neu miteinander zu kombinieren. Das hieß aber nicht nur Woche für Woche Barren, Böcke, Matten, Reckpfosten und kleine/große Kästen schleppenoder durch die Halle schieben, sondern auch etliche Knoten festmachen, um alles so sicher wie nötig aufzubauen. Aber auch das Ausprobieren der Gerätelandschaften oder Spiele bereitete uns bis zum Schluss und den Kindern große Freude. Kinderturnen wurde mehr als nur die Zeit in der Turnhalle für uns. Es nahm sich bei jeder passenden Gelegenheit Zeit und Raum unseres Lebens,wenn wir Spiele- und Übungsideen entdeckt haben und überlegten sie umzuändern,so dass sie für unsere Gruppen passten. Auch sollte so mancher toller Momentnicht so schnell in Vergessenheit geraten. ...wenn Kinder endlich ohne Abschiedstränen zu Beginn der Stunde in die Halle kamen, ...wenn die Hose nach der Stunde immer noch trocken war, ...wenn Kinder von ganz oben ohne Hilfe gesprungen sind, ...wenn Kinder vor Freude durch die Halle gelaufen sind, ...wenn Kinder neue Bewegungen auf den Bewegungslandschaften entdeckt haben, ...wenn Kinder, die gerade noch beim Eltern-Kindturnen waren und auf einmal schon in der Schule sind. Vielen Dank für diese tollen Momente! Unser Studium neigt sich dem Ende entgegen und damit ist unsere Zeit auf dem Nikolausberg und im NSC ebenso am Ende angelangt. Jannis weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie es für ihn wann genau nach dem Masterstudium weitergeht. Für mich ist die Zeit in Göttingen definitiv zum 31.3.2018 beendet. Daher ist unser letztes Turnen am 13.03.2018 und wir sagen auf diesem Weg an alle WegbegleiterVielen

Dank, tschüss und bleibtsportlich!
Heiner Köhler

 

Kinderturnen

Das Suchen hat zum Teil ein Ende und wir können Euch Lia vorstellen. Sie unterstützt uns mit ihrer Erfahrung und wurde bereits von allen Kindern freundlich empfangen. Lest aber am besten selbst, denn sie stellt sich vor: „Ich bin Lia, 19 Jahre alt und fange jetzt an, das Kinderturnen als Übungsleiterin zu unterstützen. Ich komme eigentlich aus Hannover, habe jedoch jetzt im Wintersemester mit meinem Lehramtsstudium (Sport und Bio) in Göttingen angefangen. Auch in Hannover habe ich schon als Trainerin beim Kinderturnen gearbeitet, deshalb freue ich mich sehr, auch hier wieder mit Kindern arbeiten zu können. Ich selbst habe auch mal beim Kinderturnen angefangen und dann das Turnen als „meinen Sport" für mich entdeckt. Nach meiner Aufnahme in das Leistungszentrum konnte ich mit der KTG Hannover unter anderem in der 2. Bundesliga turnen. Außerdem habe ich mehrfach beim Feuerwerk der Turnkunst mitgewirkt. Parallel dazu habe ich meine Übungsleiterlizenz und den Trainer C Schein für das Gerätturnen gemacht. Ich freue mich sehr auf die Zeit in Göttingen und möchte gerne den Kindern hier beim NSC etwas beibringen und vielleicht entdeckt jemand ja den Sport so für sich, wie ich es damals auch getan habe."
Wir heißen Lia herzlich Willkommen und freuen uns auf schöne Momente und frische Ideen für die Kinder!

Da Jannis und Heiner zum 31.3.2018 das Kinderturnen übergeben werden, sind wir weiterhin auf der Suche nach Interessierten für das Kinderturnen auf dem Nikolausberg. Wenn ihr also jemanden kennt, der jemanden kennt, der ... Meldet Euch bitte bei Jaqueline Prinzhorn oder direkt bei unserem Kinderturnen-Team.

Wir wünschen Euch eine ruhige, besinnliche und sportliche Weihnachtszeit!

Heiner Köhler

   
   

Hallo Sportfreunde,

wer mich noch nicht kennt mein Name ist Alexander Katt, seit 3 Jahren und 2 Monaten nenne Ich jetzt schon Göttingen mein zu Hause.  Im Oktober dieses Jahres habe ich das staatliche Physiotherapieexamen bestanden und arbeite seit Tag 1 in der Praxis Physio2000, die sich auf neuroorthopädische Patienten spezialisiert hat. Des Weiteren ist der ÜL C im Breitensport in fester Planung, außerdem habe Ich vor kurzem die 2 jährige Fortbildung als Manualtherapeut in Berlin angefangen.

Seit Mitte 2015 leite ich die Montagsgruppen Powerfitness und Rückenfit. Trotz der unterschiedlichen Namen Powerfitness und Rückenfit, versuche Ich jeweils in beiden Gruppen eine Balance zwischen Kräftigung der Muskulatur, Steigerung der Allg.-Ausdauer / der muskulären Ausdauer, sowie die Koordinationsschulung für die intramuskulären Ansteuerung und den Erhalt oder  die Verbesserung der Beweglichkeit zu erreichen.

Dies versuche Ich über eine Vielzahl von verschiedenen Übungen mit und ohne Gerät in unterschiedlichen Ausgangstellungen zu vermitteln. Einmal im Monat, meistens Mitte des Monats, findet unser Zirkeltraining a 2 Runden für beide Gruppen mit 12 Stationen statt. Die Belastungsdauer pro Station beträgt dabeo 45 Sekunden und 30 Sekunden Pause, um zur nächsten Station zu wechseln.

Allgemein beginnt jede Sporteinheit Einheit mit einer Aufwärmphase an und endet mit einem Cool Down.

In den Einheiten baue Ich Übungen mit ein, die als Eigenprogramm zu Hause ausgeführt werden können um eine Leistungssteigerung zu erreichen und zu ermöglichen.

Das Eigenprogramm wird leider von vielen immer etwas unterschätzt, das fällt einem auch bei Patienten in der Praxis auf. Aber es ist nun mal so, dass wir Übungsleiter oder Therapeuten nur einen Bruchteil der 24 Std  am Tag und/oder der 7 Tage in der Woche anwesend sind. Deshalb versuche Ich meinen Patienten und den Teilnehmern in der Gruppe ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit zu vermitteln, um körperliche Beschwerden präventiv zu verhindern oder um körperliche Beschwerden wieder zu überwinden. Denn jeder ist seins Glückes Schmied.

In dem Sinne einen sportlichen Gruß

Alexander Katt

 

Königsübung Nummer 3: Herabschauender Hund

Der herabschauende Hund - oft auch nur Hund genannt - ist eine Übung aus dem Yoga, die in
nahezu alle Übungsabläufe eingebaut werden kann. Aus der Liegestützposition („Brett") mit hüftbreit aufgestellten Füßen werden mit der Ausatmung die Hüften weit nach hinten oben angehoben; das Steißbein stellt den höchsten Punkt dar. Dabei strebt der Oberkörper Richtung Oberschenkel bei nach innen gezogenem Nabel. Der gesamt Rücken ist in einer geraden Position und die Oberarme werden leicht nach außen rotiert. Die Fersen werden soweit wie möglich zu Boden gebracht, so dass eine komplette Dehnung der Beinrückseite resultiert. Natürlich sind auch andere Ausgangspositionen möglich. Typischerweise bewegt sich ein Yoga-Übender aus der Kobra in diese Asana, also Yogastellung.

Dabei werden Handgelenke, Arme, Beine, Rumpfmuskulatur und die schulterblattführende Muskulatur gestärkt und zudem die gesamte Rücken- und Nackenmuskulatur gelockert, so dass Rückenschmerzen und Kopfschmerzen u. U. verschwinden können. Die aufrechte Haltung wird deutlich verbessert; die Entstehung eines Rundrückens im Bereich der Brustwirbelsäule kann bei regelmäßigem Üben vermieden oder zumindest vermindert werden.

Aber nicht nur das körperliche Befinden wird verbessert: Yoga tut offenbar auch der Seele gut. Kürzlich wurden bei der Tagung der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft in Washington mehrere Studien vorgestellt, die nachweisen konnten, dass regelmäßige Yogapraxis von nur 15 Minuten täglich bei leichten Depressionen stimmungsaufhellende Effekte hat. Erstaunlicherweise waren diese stärker ausgeprägt als bei den verschiedenen Entspannungstechniken wie z. B. PME (progressive Muskelentspannung).

Somit können wir nahezu alle Kernziele im Gesundheitssport, die der Deutsche Olympische Sportbund für den Gesundheitssport definiert hat, erfüllen. Diese lauten im Einzelnen:

1. Stärkung physischer Gesundheitsressourcen (Ausdauer, Kraft, Koordination, Dehnfähigkeit,
    Entspannungsfähigkeit)
2. Stärkung psychosozialer Gesundheitsressourcen (u. a. Entwicklung eines positiven
    Körperkonzeptes, Stimmungsmanagement)
3. Verminderung von Risikofaktoren (v. a. Kreislauferkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck,  
    Übergewicht)
4. Bindung an den Gesundheitssport, um lebenslanges Sporttreiben zu ermöglichen
5. Verbesserung der Bewegungsverhältnisse, um ein bewegtes Leben zu ermöglichen
6. Bessere Bewältigung von persönlichen Beschwerden

Fragen? Gern übe ich wieder einmal mit euch

Christine Nötzel, seit kurzem Übungsleiterin B im Gesundheitssport, Profil Prävention

 

 

Gelangweilter Gorilla

Schon seit Urzeiten ziehen wir Menschen bei Gefahr den Kopf ein: dieser bei drohender Lebensgefahr sicher sinnvolle Reflex wird in der heutigen Zeit ausgelöst durch Leistungsdruck und Reizüberflutung. Regelmäßige Entspannungsübungen können helfen, die Nackenmuskulatur zu entlasten und somit Verspannungen und Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich zu lindern. Weitere Ursachen sind zu suchen in einseitiger Körperhaltung und muskulärem Ungleichgewicht. Die entsprechenden Muskeln (u. a. der Kapuzenmuskel und die Muskulatur im Bereich der Schulterblätter) haben verschiedene Aufgaben: sie bestimmen

zum einen die Haltung des Kopfes und sind auf der anderen Seite auch für die Bewegung der Schulterblätter zuständig. Wichtig ist also, dass die Schulterblätter durch ihren komplexen muskulären Halteapparat stabil auf dem Brustkorb geführt werden Verlieren sie ihre sichere Führung, kommen die Nackenmuskeln sozusagen ins „Schwimmen". In der Folge ziehen die Nackenmuskeln die Schulterblätter mit nach oben, wenn sie eigentlich nur den Kopf bewegen oder in seiner aufrechten Position halten sollen. Daraus resultiert eine  übermäßige Anspannung mit den bekannten Folgen. Abhilfe schaffen kann hier gezieltes und vor allem

regelmäßiges Kräftigungstraining für die schulterblattführende Muskulatur, welches auch die Beweglichkeit von Schultern und Armen verbessert (z. B. Schulterkreisen mit und ohne Widerstand, Bankstützvarianten, Liegestütz). Abschließend empfehle ich die Übung „Gelangweilter Gorilla" zur Lockerung: im Ausfallschritt stehend wird zunächst die linke Hand oberhalb des gebeugten Knies abgestützt. Der rechte Fuß steht eine Schrittlänge zurück während der rechte Arm locker vor und zurück geschwungen wird. Im Anschluss bitte die andere Seite nicht vergessen. Fragen?

Schöne lange Weile

Christine Nötzel

Gymnastik

Zwei freudige Anlässe im Fitnessbereich Zum einen hat Sandra dieses Jahr ihr 10jähriges Trainerjubiläum beim NSC, wozu wir herzlich gratulieren! Wir freuen uns, dass Sandra unserem Verein so treu geblieben ist und stets vollen Einsatz zeigt, sogar nach einer Zahn OP!!! Sie berichtete, dass sie vor 10 Jahren ganz spontan gefragt worden ist, ob sie Fitness beim NSC anbieten könnte und nach der Zusage ging es 4Tage später schon ab in die Halle! Seit dem Zeitpunkt ist der Dienstagabend ein festes Ritual für Sandra geworden, so wie man Abendbrot mit der Familie isst!!! Ein schöner Vergleich! Viele Teilnehmer wissen das sehr zu schätzen! Der andere freudige Anlass im Fitnessbereich ist die  Anschaffung von Schwingstäben, den Flexibars! Die Anregung kam auch hier von Sandra! Mit der Lizenz zur Schwingstäbe- Trainerin fehlten nur noch die Geräte! 20 Stäbe stehen nun im Rollwagen in der Halle und sind bereits in Benutzung, recht schweißtreibend, wie ich selber feststellen konnte!!! Diejenigen von euch, die die Flexis nicht kennen, sollten sie unbedingt einmal ausprobieren!

An dem letzten Dienstag vor den Sommerferien verirrte sich die 4.Klasse aus der JKS in Sandras Stunde und hat beim Aufwärmtraining tüchtig mitgemacht! Für sie reichten die Anzahl der Stäbe aber leider nicht!

Fitputzen

Schon im letzten Jahr wurde die Aktion gut angenommen, so kamen auch in diesem Jahr am ersten Ferienmontag 10 ambitionierte Sportlerinnen und Sportler mit Putzeimern und Schrubber in die Halle, um die Gymnastikmatten und Pezzibälle zu reinigen! Dank des regelmäßigen Fitnesstrainings von Alex und Sandra sind wir bestens durchtrainiert und jede/r hatte gleich losgelegt! Auch die Zusammenarbeit klappte

   
   

hervorragend, schwuppdiwupp hingen die nassen und gereinigten Matten am Barren zum Trocknen! Marianne war wieder für das Aufpumpen der Pezzibälle zuständig! Ein ganz großes Dankeschön an die aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihr wart wieder super! Hinterher saßen wir noch länger draußen mit Fladenbrot, Humus und anderen schönen Leckereien zusammen und stießen ganz zufrieden mit einem Bierchen an! Das gehört ja irgendwie auch schon dazu!

Susan Hogrefe

 

 Kinderturnen

Ganz gespannt haben wir den Beginn der Turnsaison erwartet. Es war klar: vieles wird anders und wir wussten nicht so genau, was auf uns zukommen wird.

So ging es leider auch in der ersten Woche etwas drunter und drüber. Einiges wurde bei unserer Planung für die Integration in die Ganztagsschule nicht bedacht und musste dann schnellst möglich verändert werden.

Doch nun läuft es runder...noch nicht perfekt, aber besser. Wir sind im guten Austausch mit Frau Lechte, die die Koordinatorin der Ganztagsschule ist und mit den Mitgliedern des Vereins. Wenn die Hilfe des Vorstands benötigt wird, ist er zur Stelle. Die Schulkinder müssen sich zunächst mit der neuen Situation einspielen. Die Nachfrage für die „Kinderturn-AG" ist größer, als unsere personellen Kapazitäten momentan zulassen. Leider können die Dritt- und Viertklässler die AG nicht mehr nutzen. Dieses ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Übungsleiter sehr schade, da mittlerweile altbekannte Gesichter nun nicht mehr beim Turnen dabei sind. Vielleicht können wir da auch noch eine Lösung finden. Das Kindergarten-Turnen ist gut gestartet und die Gruppe hat eine stabile Größe. Bis zu den Herbstferien, kann es sein, dass hier und da auch ein Schulkind, welches nicht in der Ganztagsschule angemeldet ist, an der Gruppe teilnimmt.

Das liegt daran, dass wir in der vorherigen Gruppe den Bedarf nicht decken können und somit einen Ausgleich schaffen wollen. Nach den Herbstferien hoffen wir, eine andere Lösung gefunden zu haben.

Das Eltern- Kind-Turnen hat neue Kinder gewonnen und natürlich welche an die ältere Gruppe verloren abgegeben. Aber auch hier wird fleißig vom Krabbeln bis zu 4 ½ Jahren gesportelt. Erstmals haben wir eine Aktion im Rahmen des Familienzentrums angeboten und so konnten an einem Samstag die Kinder mit ihren Vätern 2 ½ Stunden durch die Turnhalle toben, Gerätelandschaften erklimmen und eine Kletterstation erproben. Den Übungsleitern Heiner und Jannis hat es viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir noch mal so etwas anbieten können. Schließlich haben die Kinder nicht alle Tage die Möglichkeit an der Decke der Turnhalle zu baumeln und das Geschehen von oben zu beobachten. Dabei hoffen wir auf eine größere Beteiligung für den nächsten Termin. Bei unseren Übungsleitern verändert sich demnächst auch etwas. Marieke wird nach bestandenem Abitur ein Studium für Sonderpädagogik in Oldenburg aufnehmen und wird ab Oktober aus dem Kinderturn-Team ausscheiden. Vielen Dank für dein Engagement.

 

Jannis wird ab Mitte September in den USA den ersten Teil seines Pflichtpraktikums absolvieren und ab Mitte Oktober nach den Herbstferien wieder zurück sein. Tine hingegen hängt vorerst für das nächste Semester ihre Turnschuhe an den Nagel, da sie dienstags ein Pflichtseminar belegen muss. Aus diesen Gründen sind wir wieder auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung. Du solltest dienstags von 14-16.30 Uhr Zeit und Lust haben mit Kindern und einem Team den Schweiß zum Fließen zu bringen, tolle Ideen für Übungen entwickeln können und Freude am Sport vermitteln wollen. Zudem solltest du eine offene und selbstsichere Art mitbringen. Vorerfahrungen sind schön, aber nicht notwendig. Dabei sind Geschlecht und Alter (ab 15 Jahre) egal.Wenn du dich angesprochen fühlst oder wen kennst, melde dich bitte bei uns.

So freuen wir uns auf eine schöne Herbst- bzw. Wintersaison mit allen Kindern und Eltern. Solltet ihr Fragen, Anregungen oder auch Kritik haben, sprecht uns bitte jederzeit an!

Das Kinderturn-Team

 

Crunches: Zeitverschwendung in der Komfortzone?

Mythen im Sport halten sich zumeist hartnäckig: für eine Sommerfigur mit flachem Bauch/sichtbarem „sixpack" muss man viele Crunches absolvieren. Stimmt das?

Eine stabile Körpermitte ist die wichtigste Grundlage für jegliche Form von Bewegung und den aufrechten Gang. Deshalb dürfen Übungen zur Verbesserung der Rumpfstabilität in keinem Trainingsplan fehlen. Betrachtet man das Ganze aus anatomischer Sicht könnte man meinen, Crunches wären sinnvoll. Gemütlich auf der Matte liegend bringen wir durch die Beugung des Oberkörpers Ansatz und Ursprung der oberflächigen Bauchmuskeln einander näher und es kommt zu einer Kontraktion. Nach vielen Wiederholungen spürst Du/spürt Ihr vielleicht ein Brennen, auch die Nackenmuskulatur reagiert. Die wichtigste Funktion der besagten Muskelgruppe besteht jedoch darin, den Oberkörper gemeinsam mit der Rückenmuskulatur aufrecht und stabil zu halten, so dass parallel Rücken-, Hüft- und Gesäßmuskulatur trainiert werden müssen. Beim Crunch arbeitet die gerade oberflächige Bauchmuskulatur, welche lediglich ca. 20 % der Muskeln der vorderen Körperwand darstellt, isoliert, so dass u. U. Dysbalancen entstehen, die dann Rückenschmerzen begünstigen können. Viele von uns sitzen zudem vorwiegend am  Arbeitsplatz: die Schultern hängen, die Halswirbelsäule zieht tendenziell nach vorn, der Rücken wird rund. Zum Ausgleich für diese lange Zeit sollten wir an einer aufrechten Körperhaltung arbeiten: als „Königsübung" ist hier der Ganzkörperstütz mit seinen vielen Varianten zu nennen. Eine simple Übung, bei der auch noch schnell Erfolge zu erzielen sind: wer regelmäßig übt, hält immer länger durch und trainiert dabei alle großen Muskeln mit entsprechend höherem Energieverbrauch.   Ein Sixpack müssen wir uns gar nicht antrainieren; es ist schon vorhanden, allerdings häufig versteckt unter einer Fettgewebsschicht, die nur durch kalorienreduzierte gesunde Ernährung und zusätzlichem Ausdauertraining wirkungsvoll verkleinert werden kann.

Natürlich gibt es Ausnahmen: Für Sportler, wie Judoka, Ringer, Turner, die ihren Oberkörper schnell in eine Beugehaltung bringen müssen, kann der Crunch (oder besser noch schnelle Sit ups) eine sinnvolle und funktionelle Übung sein.

Viel Erfolg wünscht

Eure Christine Nötzel

 

Bericht vom Kinderturnen

Nach der Winterpause sind alle Gruppen, wie immer gut besucht gestartet und die Kinder konnten sich wie gewohnt im Freispiel oder auf den Bewegungslandschaften austoben. Manchmal kann es aber auch passieren, dass die Kinder in die Halle kommen und (fast) gar nichts ist aufgebaut, dann wollen wir die Feinmotorik der Kinder schulen und auch mal ganz einfach Basics, wie zum Beispiel Rückwärtslaufen, werfen und fangen üben oder auch ein Tuch mit den Füßen auf zu heben. Die Kinder sind immer offen für diese Angebote und probieren sich sehr gerne aus.

Den Übungsleiter sei an dieser Stelle für die unerschöpflichen guten Ideen und deren Umsetzung gedankt und auch für die hervorragende Organisation innerhalb des Teams!

Was uns besonders freut sind die stabilen Gruppengrößen und die gute Zusammenarbeit mit den Eltern, hier ist das Eltern-Kind-Turnen (schön, dass immer mehr Väter mitkommen!) besonders hervorzuheben. Ein herzliches Dankeschön hier von unserer Seite!

Wie geht es weiter? Das ist eine Frage, die nicht nur uns als Team beschäftigt, sondern die wir in letzter Zeit auch häufig gestellt bekommen. Leider können wir keine eindeutige Aussage dazu geben. Auch wir blicken sehr ungewiss auf die Zeit nach den Sommerferien. Wie und ob eine Integration in die Ganztagsschule stattfinden kann ist nicht geklärt. Sollte dies jedoch nicht gelingen, ist die Zukunft des Kinderturnens sehr ungewiss. Das trübt natürlich die Stimmung....

Nichts desto trotz gehen wir nochmal voller Energie in die letzten Wochen und hoffen, dass auch das gute Wetter die Kinder und Eltern nicht davon abhält einen Besuch in der Turnhalle einzuplanen.

Auf ganz viele tolle Turnmomente in Namen des Übungsleiterteams

Jaqueline Prinzhorn

 

 

 

Kinderturnen

Von Keksen, Rentieren, Weihnachtswichteln und einer Menge Bewegung

Wer an einem Dienstag kurz vor Weihnachten in die Sporthalle auf dem Nikolausberg vorbeischaute, der bekam den Eindruck, er wäre beim Weihnachtsmann höchstpersönlich gelandet. Also fast jedenfalls. Lauter Weihnachtswichtel und Rentiere waren dort zu sehen. Sie trainierten für den großen Einsatz. Während es draußen langsam dunkel wurde, begann die Weihnachtsfeier der Kinderturnsparte des NSC. Bei Keksen, Musik und bunten Spielen turnten die Kinder mit viel Spaß und zeigten im abschließenden spannenden Rentierrennen noch einmal was alles in ihnen steckt!

   

Wir freuen uns auf ein gutes sportliches und spaßiges neues Jahr mit vielen neuen und alten Gesichtern.

Euer Team vom Kinderturnen

 

Self-myofascial-release

Sportler klagen häufig über Beschwerden des Bewegungsapparates und meinen, dies liege an „verkürzten" Muskeln. Was steckt dahinter? Die Muskellänge verändert sich während der Anspannung: sicher habt ihr schon euren zweiköpfigen Oberarmmuskel - auch Musculus biceps brachii genannt - bei der Arbeit beobachtet. Er ist u. a. für die Beugung des Unterarmes im Ellenbogengelenk verantwortlich und zeigt dabei eine Zunahme des Umfanges. Nach Abschluss der Kontraktion kehrt der Ausgangszustand zurück. Die Muskellänge im Ruhezustand ist nicht beeinflussbar.

Schmerzlinderung bringt in solchen Fällen häufig ein gezieltes Faszientraining, welches lange Zeit nicht im Fokus stand, da deren Bedeutung völlig unterschätzt wurde. „Ihre wichtige Rolle für den Bewegungsablauf ist wissenschaftlich eine relativ neue Erkenntnis", so Robert Schleip, der seine Forschungen gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe der Universität Ulm durchführt.

Die Faszien schaffen den Balanceakt zwischen Stabilität und flexibler Geschmeidigkeit. Die Folge: Wer das Gewebe elastisch und widerstandsfähig erhält, hat den bestmöglichen Schutz gegen vielfältige Beschwerden. Wird das Fasziennetz aber vernachlässigt, kommt es früher oder später zu Verspannungen und Schmerzen. Als Netzwerk verbinden sie sich darüber hinaus mit weiteren Strukturen, wie Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln. Folglich verbessern die Faszien auch die Ganzkörperkoordination. Grund genug, die Alleskönner in Schuss zu halten. „Die Trainierbarkeit der Faszien ist mittlerweile gut erforscht", sagt Dr. Schleip. Entscheidend sind unter anderem langsame, achtsame Bewegungen.

Freundlicherweise hat Donald Schulz Sport uns im Dezember 20 Blackrolls zur Verfügung gestellt, um diese Art des Faszientrainings im Rahmen der Power fit- und Rückengymnastikkurse am Montag und Dienstag zu demonstrieren. Bereits eine ca. 10-minütige Anwendung an zwei oder drei Tagen der Woche kann helfen, dein Bindegewebe zu beleben und geschmeidig zu halten erhebliche Beschwerden zu vermeiden.

Los geht's mit dem Trainieren Deiner Faszien

Christine Nötzel

 

Jahresabschluss mit Atmosphäre

Das hatte schon bei Axel Tradition! In der letzten Fitnessstunde im alten Jahr wird erst Sport getrieben und dann geschlemmt!

So kamen am 19. Dezember die Gruppen „Powerfitness" und „Wirbelsäulengymnastik" für eine Stunde zum Sport zusammen, um anschließend die mitgebrachten Leckereien in fester und flüssiger Form zu sich zu nehmen! Schnell war die Tafel mithilfe von  Kästen und Bänken aufgebaut  und es ist jedes Jahr erstaunlich, wie abwechslungsreich das Angebot an Fingerfood und Knabbereien ist! Zuvor hatte unser Trainer Alex in der Fitnessstunde einen recht anspruchsvollen Zirkel mit uns aufgebaut, der alle tüchtig ins Schwitzen brachte! Nach jeder Runde musste man seine Startnummer auf einen Zettel schreiben und in eine Box werfen! Dadurch sammelten sich die Nummern und am Ende wurden die „Gewinner" daraus gezogen. Der Gewinn verlief dadurch mehr oder weniger zufällig, es sollte ja auch mehr ein Spaß sein!  Ralf freute sich besonders über seinen Gewinn, eine Avocado, wo er doch Avocados gar nicht mag (ich hätte sie gerne genommen!!! Eine Ananas war aber auch lecker) Am Ende gab es für Alex sein Weihnachtsgeschenk, einen kleinen Nikolausstiefel mit reichem Inhalt und ein NSC Sport Trikot! Damit wollten alle Teilnehmer ihm herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement in 2016 danken!!!! Besonderen Dank auch noch an Hannelore, die mir stellvertretend einen wunderschönen Strauß überreichte!!! Es zeigt wie persönlich und herzlich Vereinssport ist!! So wünschen wir uns allen ein sportlich und sozial aktives Jahr 2017!!!!

PS: Großen Dank auch an Helmut für die Fotos!

Susan Hogrefe

 

Blutdrucksenkung durch Nahrungsmittel?

Eine Ernährung reich an Leinsamen erweist sich laut Studie als gut für die Herzgesundheit

Leinsamen enthält reichlich gesunde Omega-3-Fettsäuren, allen voran Alpha-Linolensäure, sowie Ballaststoffe und Lignane, die eine potente Kombination zur Erhaltung der Herzgesundheit darstellen. Insbesondere für Patienten mit hohem Blutdruck und Arteriosklerose - eine Kombination, die häufig schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall hervorruft, könnten von der gefäßerweiternden Wirkung einer gesunden Ernährung mit Leinsamen ihre Vorteile ziehen.

Im Rahmen einer Doppelblindstudie (FLAX-PAD-Studie) untersuchten Wissenschaftler nun, ob der tägliche Verzehr von 30 g geschrotetem Leinsamen über einen Zeitraum von sechs Monaten den Blutdruck von Arteriosklerose-Patienten senken kann. Gut die Hälfte der 110 Probanden nahm täglich Lebensmittel zu sich, die jeweils 30 g Leinsamen enthielten. Auf dem Speiseplan standen Bagels, Muffins, Riegel, Brötchen, Pasta und Biskuits. Die andere Hälfte verzehrte die gleichen Lebensmittel, die jedoch kein Leinsamen, sondern geschroteten Weizen enthielten. Im Verlauf der Studie wurden die Patienten angehalten, wegen einer möglichen Verzerrung des Ergebnisses nicht mehr als zwei Fischmahlzeiten pro Woche zu sich zu nehmen. Die Befolgung dieser Vorgabe durch die Probanden wurde regelmäßig durch die Untersuchung des Blutplasmas auf Docosahexaensäure, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure, sichergestellt.
 
Nach sechs Monaten ergaben die Messungen, dass der obere (systolische) Blutdruck in der Leinsamen-Gruppe im Mittel signifikant von 143 auf 136 mm Hg gesunken war, während die Werte in der Placebo-Gruppe sogar leicht angestiegen war (von 142 auf 146 mm Hg). Auch hinsichtlich des unteren (diastolischen) Blutdrucks konnten die Patienten in der Interventionsgruppe vom täglichen Verzehr Leinsamen-haltiger Lebensmittel profitieren (Reduktion um rund 10 %). In der Placebo-Gruppe veränderten sich diese Werte so gut wie nicht.

Einschätzung:
Bemerkenswert an dem Ergebnis dieser Studie ist, dass eine Ernährung reich an Leinsamen die Einnahme konventioneller Blutdrucksenker zwar nicht überflüssig machen, aber zu einer Reduktion dieser Medikamente führen kann. Gleichzeitig kann diese relativ einfach realisierbare, kostengünstige und nebenwirkungsfreie Intervention kardiovaskuläre Folgeerkrankungen und tödliche Vorfälle helfen zu verhindern. Somit wären durch die Anreicherung des täglichen Lebensmittelverzehrs mit 30 g Leinsamen die Hälfte der Schlaganfälle und ein Drittel der Herzinfarkte vermeidbar, schlussfolgert der Studienleiter Dr. Rodriguez.

Verantwortlich für die blutdrucksenkende Wirkung machen die Wissenschaftler das synergistische Zusammenspiel der Wirkkompomenten Alpha-Linolensäure, Enterolignan, Ballaststoffe und Peptide. Den genauen Wirkmechanismus, die langfristigen Effekte und Vorteile einer Ernährung reich an Leinsamen für die Herzgesundheit müssen jedoch in weiteren Studien noch weiter untersucht werden.

Bis dahin bitte nicht die allgemeinen Maßnahmen vergessen:

1) Vorsichtig mit Salzgebrauch

2) Mäßig Alkohol konsumieren

3) Körpergewicht konstant halten bzw. reduzieren

4) Stressmanagement

5) Regelmäßige körperliche Aktivität

Fragen?

Eure C. Nötzel

 

Das Zumba Event vom 29.10 war ein voller Erfolg!

130 Teilnehmer, darunter einige sogar aus dem Ausland,  hatten 4 Stunden Tanzspaß mithilfe von 8 Zumba Trainern und einem Internationalen Presenter!  Die Stimmung war einzigartig! Es wurde von Lateinamerikanischen  und Afrikanischen bis zum griechischen und türkischen alle Tänze geboten!

Auch Zumba Gold war mit ABBA, einem Tango und leichten Choreografien mit dabei! Der absolute Höhepunkt war unser Stargast Mo Diakite  aus den Niederlanden! Er heizte mit 1 Stunde Vollpower durch, wobei es zwischendurch sehr sanft und ruhig bei seinem Bachata Tanz wurde!

Bei einem Grossen Battle Tanz, bei dem es um " Mehr, mehr Tanz " geht, bebte die ganze Turnhalle! Es gibt sogar 2 professionelle Videos, die auf You Tube unter Mo Diakite geladen wurden und über die sich auch die Teilnehmer gefreut haben! Bei Facebook sind sie auch unter Mo oder meiner Seite zu sehen! Über die Veranstaltungstechnik kann ich nur ein großes Lob berichten! Sehr professionell und schnelle Handlung überall!

Im Großen und Ganzen ist sicher eine Wiederholung fällig, da alle Teilnehmer ein Feedback mit Daumen hoch gegeben haben!

Sandra Strong

 

Rekord unter wolkenverhangenem Himmel

Am  2. August fand der Frauensporttag des Stadtsportbundes Göttingen im Stadium am
Sandweg statt. Bereits seit 15 Jahren (für mich zum ersten Mal) fand diese jährliche Veranstaltung mit anschließendem netten Beisammensein statt. 155 Teilnehmerinnen hatten Gelegenheit, sich in vier (mehr oder weniger neuen) Sportarten zu versuchen: Auf dem Plan standen

XCO Walking:  mit Yvonne Hülsmann

Hierbei handelt es sich ein Lauftraining, welches durch das XCO-Trainingsgerät zu einem Ganzkörper-Work out wird. Der Oberkörper kann - noch variabler als beim Nordic Walking - trainiert werden. Das Trainingsgerät sieht auf den ersten Blick aus wie eine Hantel mit Handschlaufen und besteht aus zwei  27 cm langen Aluminiumröhren, die zu 2/3 mit einem speziellen Granulat gefüllt sind. Dieses Granulat wird beim Gehen durch unterschiedliche Armtätigkeiten in Bewegungen versetzt und trainiert dabei nicht nur die gesamte Schulterpartie mit Armen, sondern auch die tiefe Muskulatur des Rumpfes.

Stretching: mit Silke Guercke

Stretching und  Lockerungsübungen für Muskulatur und Faszien zeigte Silke und verbreitete dabei mehr als gute Laune. Aus den Forschungsergebnissen zum Faszientraining wissen wir mittlerweile, dass manche Bereiche des Bewegungsapparates  deutlich mehr Zeit für Dehnübungen zur Erlangung von Beschwerdefreiheit benötigen.

Fitness mit dem Slamball: mit Silke Michel

Dieses kleine Übungsgerät von zwei bis 20 kg Gewicht hat es wirklich in sich. Ursprünglich ist es aus dem Bereich Basketball entwickelt worden. Die Sportler erhöhten die Spektakularität der Sportart, indem sie zunächst auf in der Nähe der Körbe platzierte Trampoline sprangen, um von dort aus zu punkten. Wir haben den sandgefüllten Ball für ein komplettes Body Work-out genutzt und die eine oder andere Teilnehmerin hat sicher am nächsten Tag Muskelkater verspürt.

Pilates mit Redondoball plus: mit Silvia Großkopf

Für das Pilatestraining - welches eine effiziente Methode darstellt, dem Körper etwas Gutes zu tun, stehen diverse Hilfmittel zur Verfügung: Pilatesring,  -rolle, -gurten, -blöcken. Mir persönlich hat hier der Redondoball XXL besonders gut gefallen, da man ihn - klein verpackt nach dem Ablassen der Luft - jederzeit dabei haben kann. Eine große Vielfalt von Übungen zur Kräftigung und Entspannung ist möglich. Eindrucksvoll hat Silvia auch das Training des Gleichgewichts demonstriert. M. E. wird dieser Parameter der körperlichen Fitness oft vernachlässigt.

Insgesamt hat mir diese gut organisierte Veranstaltung viel Spaß gemacht. Innerhalb von drei Stunden bekamen wir spannende Anregungen für unser Training und am Schluss leckeres Essen vom Buffet. Vielleicht habt ihr im nächsten Jahr auch Lust, dabei zu sein.

Eure Christine Nötzel

 

Gymnastikmatten bekamen neuen Glanz

Anfang der Sommerferien trafen sich einige Teilnehmer der Gymnastikabteilung zum Reinigen der sicher noch nie behandelten Matten! Schon länger störte der miefige Geruch unsere Nasen, die wir ja mitunter recht tief vor die Matten halten müssen, z.B. beim Liegestütz oder Rückentraining in Bauchlage! Bewaffnet mit Eimern, einem speziellen desinfizierenden Putzmittel, Schwämmen oder gar Bürsten standen wir allerdings in der Sporthalle vor abgebauten Sanitäranlagen, so dass wir kein Wasser entnehmen konnten! Was nun?  Wir liefen mit verzweifelten Gesichtern in Nachbars Garten, die sich als sehr hilfsbereites Paar erwiesen und  uns ihren Gartenschlauch in die Eimer hielten! Herzlichen Dank nochmal an die netten Spender (Namen leider wieder vergessen!!!) Nun wurden die Matten geschrubbt und geputzt, zum Trocknen aufgehängt! Das alles ging so fix, dass die Pezzibälle auch gleich dran kamen. Das lohnte sich ebenfalls, wie man später im Wischwasser erkennen konnte! Bei dieser Gelegenheit hatte sich Marianne noch daran gemacht und die Pezzibälle mit Luft gefüllt! Danach setzten wir uns ein Weilchen nach draußen, genossen die sommerliche Abendstimmung, knabberten nebenbei ein paar Kräcker und tranken ein, zwei Gläschen (dank Ralf!!) Ob die ganze Aktion ein voller Erfolg war, wird sich sicherlich erst nach den Sommerferien zeigen, wenn wir die Matten wieder hervor holen! Sie war aber insofern ein Erfolg, dass sich einige Teilnehmer zusammen fanden, um zu helfen und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!!! Die Pezzibälle sind aufgepumpt und strahlen wirklich ein wenig und das Wissen, dass die Matten mal desinfiziert wurden, lässt uns vielleicht auch strahlen! Auf jeden Fall war euer Kommen und eure Hilfsbereitschaft klasse und eine Teilnehmerin sagte sogar noch: „Das machen wir jetzt jedes Jahr"!!! Super Idee!

   

 

 

 

Wann hast du eigentlich das letzte Mal beim Sport so geschwitzt, dass der Schweiß auf den Boden tropfte? Wann  warst du zuletzt dabei vollständig außer Atem und muskulär erschöpft? Am Samstag fand im ZFG Bovenden eine Übungsleiter-Fortbildung „Trommeln und Tabata" statt, die bei einem gezielten Ausdauertraining mit anspruchsvollen koordinativen Elementen genau das bewirkt hat. Dabei sind die schnell aufeinander folgenden Intervalle kurz (z. B. 20 sec. Belastung) gefolgt von noch kürzeren Pausen (z. B. 10 sec.). Diese Sequenzen werden dann achtmal wiederholt und insgesamt kann man mehrere Einheiten nacheinander absolvieren (bis zu 8).

Die Atmung wird beschleunigt, um während der hochintensiven Phasen bzw. in den aktiven Pausen den erhöhten Sauerstoffbedarf decken zu können. Ein „Schwätzchen" während der Übungen ist dann nicht mehr so ohne weiteres möglich. Der Puls wird deutlich erhöht, so dass ihr bis an die Grenze der aeroben Belastung kommt. Zudem wird die Kraftausdauer bei den im Wesentlichen einfach durchzuführenden Bewegungen in hohem Maß beansprucht. Durch vorherige Ansage von besonderen Bewegungsformen kann wirklich jeder Teilnehmer hier an seine Grenzen kommen, um die Ziele zu erreichen:

  • Steigerung der Kraftausdauer und der Ausdauerleistung
  • Muskelaufbau
  • Fettverbrennung durch höheren Energieumsatz
  • Förderung des Wohlbefindens und der Gesundheit
  • Blutdrucksenkung und Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Förderung der Insulinsensibilität
  • Verbesserung des Lipidstoffwechsels

Ein funktionelles Training mit dem Pezziball rundete das Training ab: insgesamt handelte es sich um eine inspirierende, mit netter Musik begleitete Fortbildung, die richtig Spaß gemacht hat. Habt ihr Lust bekommen?

Eure Christine Nötzel

Personen im NSC

Fragen an Fritz Eckstein

Seit wann lebst du in Nikolausberg und was zeichnet für dich Nikolausberg aus?
Ich lebe seit 1977 hier. Uns hat es hierher gezogen, nicht eingeengt zu sein wie in der Stadt, damals war es noch nicht bebaut um die Hohe Warte. Man war schneller im Freien, und im Winter zum Skilaufen, aber Schnee gibt es ja jetzt sowieso kaum noch. Nun muß man zwar ein bißchen weiter laufen, um aus dem bebauten Bereich heraus zu sein, aber daran hat man sich gewöhnt. Es ist befreiend, weit über die Landschaft blicken zu können oder schnell im Wald zu sein. Obwohl man also nah an der Natur lebt, so hat man doch die Annehmlichkeiten eines Arztes, Zahnarztes, Apotheke, Edeka etc. (aber keine Post) und einer schönen Kirche. Nikolausberg  ist  eine überschaubare Gemeinde, in der man sich zu Hause fühlen kann.

Wie lange bist du schon im NSC aktiv?
Meine jüngste Tochter sagt mir, daß dies wohl 1985 gewesen sei, daß wir als Familienmitglied beigetreten sind. Aber da waren dann wohl nur meine Kinder aktiv, weder ich noch meine Frau. Richtig aktiv wurde ich wohl so um 2004, Basketball spielen mit Michael Roesler, Jürgen Hilbig und einigen anderen. So haben wir angefangen, sind dann aber geschrumpft bis wir nur noch 2010 zu zweit gespielt haben. Nebenher war ich beim IfL aktiv, habe dann auch bei Axel und bei Sandra mitgemacht wie unter 3. beschrieben.

Anmerkung: Jahreszahlen können hier und im Folgenden u. U. nicht aufs Jahr richtig sein.

Welche Sportarten machst du jetzt und welche hast du früher betrieben?
Als Teenager habe ich Geräteturnen gemacht, bin geritten, als Student bin ich hauptsächlich auf dem Rhein gerudert. Dann gab es eine Flaute, als ich für 3 Jahre in Canada und USA gelebt habe. Als ich dann nach Göttingen gezogen bin, wurde es dann wieder mehr mit Sport, mit Tennis, abgelöst von Squash, auch mit der Familie. Das hat unheimlichen Spaß gemacht. Aber das Squashcenter wurde dann leider geschlossen und ich fühlte mich dann auch nicht mehr fit genug, so daß das zu Ende ging. Das war vielleicht 1995. Da habe ich dann wohl 2004 angefangen, mit Michael und den anderen Basketball zu spielen wie oben beschrieben. Ich schätze, daß ich ca. 2008 neben IfL angefangen habe Montags bei Axel und Dienstags bei Sandra im NSC Sport zu treiben, aber das klappt ja auch nicht immer. So versuche ich möglichst viel Rad zu fahren bei vernünftigem Wetter, da ich nicht mehr jogge, und mache zu Hause ein paar Übungen, wenn ich daran denke.

Was gefällt dir am NSC?
Beim Sport mit anderen zusammen zu sein, in einer anderen Gruppe als der, mit der man arbeitet oder sonst zusammen ist. Es ist eine stark gemischte Gruppe an beiden Tagen, mit Überschneidungen, in vieler Hinsicht, Alter, Geschlecht, sehr sportlich oder weniger. Die Programme sind abwechslungsreich, vielfältig, es besteht kein Druck perfekt zu sein, man kann seinen Fähigkeiten entsprechend mitmachen. Und körperliche Abwechslung ist gegeben an den beiden Abenden, einmal etwas mehr fordernd, das andere Mal mehr gymnastisch. Besonders am Montag kann man auch Übungsprogramme lernen für zu Hause. Ich freue mich jedes Mal darauf neben dem Sport Neues zu hören und mit anderen zusammen zu sein. Diese Abende sind also nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein kleines gesellschaftliches.

Hast du Ideen oder Anregungen für eine Verbesserung?
Der NSC ist ja gut aufgestellt angefangen mit Kindergartenturnen bis Fitness für über 50-Jährige. Ich kenne ja nur Letzteres. Ich muß gestehen, daß ich keine Ideen für Verbesserungen habe. Falls ich mal solche haben sollte, werde ich sie weitergeben.

Die Frage aller Fragen, die sich viele Teilnehmer stellen: wie alt bist du?
Fünfundachtzig;

Du bist für viele ein Vorbild, wie schaffst du es, im Alter so fit zu sein?
Ja, ich habe da kein Programm, das Bewegen macht mir halt weiterhin viel Spaß, Abwechslung, nicht hauptsächlich sitzen, obwohl man als Chemiker eigentlich meistens steht oder gestanden hat. Aber jetzt sitze ich tatsächlich hauptsächlich am Schreibtisch. Um fit zu sein, zu bleiben, gehört sicher auch, daß man nicht erst im Alter anfängt körperlich aktiv zu sein. Man sollte schon früh an Bewegung Freude haben, muß aber nicht unbedingt in einem Verein Sport treiben, sondern einfach daran Spaß haben, wie ich es in früheren Jahren hatte am Tennis spielen, Schwimmen, Tanzen, Segeln, Skilaufen, Schlittschuhlaufen, Radfahren, je wie es sich ergab.

So setze ich jetzt wegen der mit dem Alter verbundenen Einschränkungen das in geringem Umfang fort, woran ich in der einen oder anderen Form auch früher Freude hatte. Jetzt kommt dazu, daß das Bemühen auch im Alter fit zu bleiben, mehr an Bedeutung gewonnen hat.  Der NSC ist da ein wesentlicher Mitspieler.

Susan Hogrefe 

 

 
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