Handball News

Personalumbruch beim NSC

Zum Beginn der neuen Saison steht ein großer Umbruch bei den Handballern des Nikolausberger SC an: Viele Spieler, die seit längerer Zeit dabei sind, müssen den NSC aus verschiedensten Gründen verlassen, allerdings konnte man auch bereits viele neue, junge und motivierte Spieler anwerben.

Mit Matthäus Fink verlässt eine seit Jahren wichtige Stütze die Mannschaft. Matthäus rettete oft mit seinen wichtigen Paraden im Tor den Sieg, hielt die Mannschaft im Spiel und brachte die gegnerischen Werfer oft zur Verzweiflung. Leider wechselt Matthäus zur neuen Saison aus beruflichen und familiären Gründen zur Tuspo Weende.

Zusätzlich verlässt auch unser zweiter Torhüter Christian Fricke die Mannschaft. Zusammen mit Matthäus bildete Christian das vielleicht stärkste Torhüter-Gespann der Liga, nicht zuletzt auf Grund seiner waghalsigen, aber stets genauen Gegenstoß-Pässe. Christian hat sein Studium beendet und zieht für seine Promotion in den Großraum Berlin.

Außerdem muss der NSC den Abgang von Robert Förster und Felix Grieme verkraften. Beiden Spielern merkte man in der letzten Saison an, dass sie das Potential und die Motivation haben, nochmal in einer höheren Liga Handball zu spielen. Da der NSC jedoch in der Regionsoberliga verbleibt, kam für sie ebenfalls ein Wechsel in Frage. Robert trägt in der neuen Saison das Trikot des MTV Geismar, Felix läuft für die SG Span/Bill auf.

Weitere Abgänge sind Tobias Meyer und Mario Hambrecht, die in letzter Zeit nicht mehr so viel Motivation für Handball aufbringen und sich in anderen Sportarten mehr engagieren wollen. Mit David Lommel verlässt außerdem ein weiterer, langjähriger Mitspieler den NSC. David hat sein Studium erfolgreich abgeschlossen und ist nun beruflich anders eingespannt.

Zuletzt ist noch Joris van Dort zu nennen: Joris hat ganze neun Saison für den NSC gespielt und fast alles miterlebt: Aufstieg, Abstieg, Gewinn des POTs, Abstiegskampf und zuletzt auch die wohlverdiente Meisterschaft. In den ganzen Jahren hat Joris viel für die Mannschaft beigetragen, sowohl als Spielgestalter auf der Mitte und zielgenauer 7-Meter-Schütze, aber auch abseits des Feldes als Schiedsrichter, Interimstrainer, Mannschaftszusammenhalter, Organisation von Pässen, nuLiga, uvm. Vielen Dank dafür! Ohne Joris hätte die Mannschaft vermutlich einige Tiefs nicht überstanden und nicht soweit gekommen wie heute. „Leider" hat auch Joris sein Studium bzw. seine Promotion beendet und verlässt Göttingen in Richtung Heimat.

In der Summe sind dies ganze acht Abgänge. Als Studentenmannschaft ist der NSC eine gewisse Fluktuation gewöhnt, jedoch konnte man insbesondere in den letzten Jahren den Kader sehr gut zusammenhalten und sich so über einige Saisons hinweg einspielen und immer wieder verbessern, was sich zuletzt mit Gewinn der Meisterschaft zeigte.

Aber mit Ende der neuen Saison konnte man bereits einige Spieler über den Unisport anwerben und bereits in die Vorbereitung integrieren. Aus Erfahrung gibt es außerdem Ende Oktober mit Beginn des neuen Semesters immer noch ein paar begeisterte neue Handballer, die den NSC verstärken. Mit den ganzen neuen Spielern kann man auf jeden Fall optimistisch in die neue Saison gehen, auch wenn eine Verteidigung des Titels eher unwahrscheinlich ist, da sich neue und alte Spieler erst erneut einspielen müssen. Trotzdem freuen wir uns auf eine neue Saison und zahlreiche Zuschauer in der Halle.

Simon Lange

Meister!


Das sind die Handballer des NSC in der vielleicht erfolgreichsten Saison der Geschichte geworden. Am letzten Spieltag sicherte man sich mit zwei Siegen die Tabellenführung und verwies Verfolger Worbis auf Platz 2.

Insgesamt kann die Mannschaft auf eine sehr erfolgreiche, aber auch durchwachsene und abwechslungsreiche Saison zurückblicken. Mit Ende der letzten Saison verließen den NSC leider einige langjährige Spieler, aber bereits in der Vorbereitung konnte man neue, motivierte Leute finden, die sich dem NSC anschlossen. Mit Fabian Gläser und Christian Schaffran mussten zwei Neuzugänge jedoch nach kurzer Zeit Göttingen und den NSC beruflich wieder verlassen. Auch Samuel Ehlers und Lukas Jungclaus standen aufgrund ihres Studiums nicht mehr zur Verfügung.

Allerdings konnte man auch bleibende Neuzugänge verzeichnen: Mit Patrick Menzel wechselte ein wurfgewaltiger Rückraumspieler zum NSC und mit Rückkehrer Jannis Rau war man daher bestens aufgestellt. Zu Beginn der Vorlesungen konnte man außerdem noch den flinken Rechtsaußen und Linkshänder Joschka Hinck für den NSC begeistern.

Im Saisonverlauf konnte der NSC die ersten Spiele (noch ohne Trainer) für sich entscheiden, obwohl man oft etwas Anlaufschwierigkeiten in den Spielen hatte. Insbesondere das knappe 29:31 gegen Rhumetal war ein wichtiger Sieg. Leider musste man dann gegen Münden die erste Saisonniederlage hinnehmen. Doch Richtung Weihnachten steigerte sich der NSC wieder und konnte mit drei Siegen die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft sichern. Besonders der starke Heimsieg in letzten Spiel gegen die Einheit Worbis wird wohl allen gut in Erinnerung bleiben: In eigener Halle konnte man den ärgsten Verfolger mit einem 37:31 nach Hause schicken, ehe man bestens gelaunt die Tabellenführung bei der traditionellen Weihnachtsfeier bejubeln konnte. Zusätzlich übernahm Tjark Kleinhans wieder den Trainerposten, nachdem er sein Amt bei der ersten Damenmannschaft von Rosdorf-Grone abgab.

Für die zweite Hälfte der Saison war die Marschrichtung klar: weiter siegen und über schnelles Konterspiel die Gegner überlaufen. Dies sollte oft sehr gut gelingen und so konnte man einige ungefährdete Siege einfahren. Besonders im Rückspiel gegen Münden war die Mannschaft hochmotiviert und konnte mit der besten Abwehrleistung der Saison (21 Gegentore) in heimischer Halle den Revanche-Sieg feiern. Über die Semesterferien hatte der NSC traditionell einige Personalprobleme, da viele der studentischen Mitspieler nicht zur Verfügung standen. Aber auch hier blieb die Mannschaft abgezockt und verlor kein Spiel.

Gegen Ende der Saison wurde es dann nochmal eng: Die Rückspiele gegen Verfolger Rhumetal und Worbis standen an. Leider reichte es hier nur zu einem Unentschieden gegen die bärenstarke Abwehr der Rhumetaler und in Worbis erwischte man keinen guten Tag, sowie keine guten Schiedsrichter. In der Schlussphase war man außerdem zu hektisch und so ging das Spiel leider verloren. Mit den beiden Spielen am letzten Wochenende konnte der NSC jedoch die Meisterschaft aus eigener Kraft sichern! Als Meister hat der NSC sogar das Recht, in die Landesliga Braunschweig aufzusteigen. Da dies jedoch mit einem deutlich höheren zeitlichen Einsatz durch die weiten Fahrten verbunden ist, verzichtet man auf den Aufstieg und verbleibt in der Regionsoberliga.

Insgesamt war es eine sehr geile Saison mit vielen Hochs und Tiefs, aber es hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und man konnte am Ende eine verdiente Meisterschaft feiern!

Leider steht die Mannschaft nun vor einem kleinen Umbruch. Viele langjährige Spieler werden mit ihrem Studium fertig und verlassen den Verein daher. Aber man konnte bereits über den Uni-Handball-Kurs einige neue Leute anwerben, die den NSC in der nächsten Saison verstärken. Auch zieht es nach der starken Saison doch noch einige Spieler in die höhere Liga, die der Mannschaft auf dem Spielfeld daher nicht mehr zur Verfügung stehen, dafür dann aber von der Tribüne lauthals anfeuern.

In der nächsten Zeit gönnen sich die frischgebackenen Meister eine kleine Auszeit, ehe es dann pünktlich wieder mit der Saisonvorbereitung losgeht.

Simon Lange

 

Finale in 2 Akten

Nach der schmerzlichen Niederlageim Spitzenspiel gegen die SV Einheit 1875 Worbis, war für den NSC klar, dass inden letzten beiden Spielen der Saison der Erfolg wieder einkehren muss. Nurzwei Siege sollten die Meisterschaft bedeuten. Dementsprechend motiviert gingendie Mannen um Erfolgstrainer Tjark Kleinhans die letzten Trainingswochen undMatchdays an.                                                                                                                        

 

Erster Akt- HSG Oha II gegen den Nikolausberger SC

 

Zunächst musste der NSC auswärtsgegen die HSG Oha II ran. Zwar war im Hinblick auf die Tabelle dieRollenverteilung klar, doch war der NSC gewarnt, da man sich in vergangenenSpielen häufiger durchaus schwer gegen die HSG Oha II tat.

Mit vollbesetzter Bank ging der NSCdas Spiel gegen den Tabellenletzten an. Tempo und eine kompakte Abwehr war dieDevise. Diese konnte allerdings gerade zu Beginn der ersten Halbzeit nichtumgesetzt werden. Eine schläfrige Abwehr ermöglichte es Oha II lange das Spieloffen zu halten. Dennoch stand es nach gut 16 Minuten 6:9 für den NSC. Vor allemden sieben Treffern des Tobi Meyer, war es zu verdanken, dass der NSC stetseinen akzeptablen Vorsprung halten konnte. Jetzt besann sich die Abwehr des NSCwieder auf die Defensivarbeit und machte es so den Spielern der HSG Oha IIschwer, Tore zu erzielen. Kam es zu einem freien Wurf, so konnten dieüberragenden Torhüter Christian Fricke und Matthäus Fink den Großteil dieserWürfe entschärfen. Hinzu kam, dass das Tempospiel der Gäste an Fahrt gewann undFelix Grieme gewohnt sicher und mit variablen Würfen insgesamt fünfmaleinnetzte. Letztlich gewann der NSC das Spiel gegen die HSG Oha II, nachanfänglichen Schwierigkeiten, verdient mit 23:36.

 

Tore: Tobias Meyer 7, RobertFörster 5, Felix Grieme 5, Joris Van Dort 5/2, Jannis Rau 4, Mario Hambrecht3/1, David Koch 2, Joschka Hinck 2, Patrick Menzel 2, Joshua Jäger 1.

 

Zweiter Akt- Nikolausberger SCgegen die HG Rosdorf-Grone III

Das letzte Saisonspiel. Es warklar, wollte der NSC aus eigener Kraft heraus Meister werden, musste manzwingend das Spiel gegen die HG Rosdorf-Grone III gewinnen. Ein echtesEndspiel. In den Köpfen der NSC-Spieler geisterte noch immer das Hinspiel.Dieses hatte man letztlich glücklich mit einem Tor Unterschied gewinnen können.Klar war, dass Rosdorf-Grone III keinesfalls unterschätzt werden durfte undeventuelle Meisterfeiern für mindestens 60 Minuten aus den Köpfen der Spielergedrängt werden mussten. Daher wollte vor dem Spiel niemand etwas von einemmöglichen Titelgewinn wissen, von keiner Feier, der Fokus lag voll und ganz aufden letzten 60 Minuten der Saison. Trainer Kleinhans schwor die Truppe, die indieser Konstellation zum letzten Mal zusammen spielen sollte, auf den letztenkräftezehrenden Kampf ein. Auch die HGRG III nahm das Spiel kämpferisch undseriös an, wusste man doch um die Chance, die im Hinspiel liegen gelassenwurde.

Pünktlich um 17 Uhr wurde das Spielin der ausverkauften MPG-Arena vom Schiedsrichtergespann Brandl, Drebingangepfiffen.

Die Gäste legten gleichentschlossen los und bekamen nach 38 Sekunden den ersten Siebenmeterwurfzugesprochen.

Diesen konnte der überragendeTorhüter des NSC Matthäus Fink direkt parieren und verhinderte somit den erstenRückstand. Im Gegenzug verwandelte der mit einem extrem variablen Wurfbildausgestatten Rechtsaußen des NSC Joschka Hinck, nach hervorragendem Pass durchMatthäus Fink, zum 1:0 für die Hausherren. HGRG III setzte erneut an und esgelang der Ausgleich zum 1:1. Trainer Kleinhans ahnte bereits, dass dergefürchtete Schlendrian im Abwehrverband eingekehrt war. Die Beine der sonst sofitten NSCler wirkten müde, die Konzentration und Aggression im gesamtenDefensivblock war zu Beginn kaum vorhanden. Dies hatte zur Folge, dass es nachzehn Minuten 6:6 stand. Ein Start, den man unbedingt vermeiden wollte. Denn jedeMannschaft, unabhängig vom Tabellenplatz, ist bei Wittern einer Chance sehrgefährlich. Zusätzlich sah der Abwehrspezialist David Koch, nach nicht einmalneun Minuten eine zweifelhafte rote Karte. Ihn ersetzte der Equalizer SimonLange, der stets für ein sicheres und souveränes Spiel sorgt. Es folgtendeutliche Ansagen des Trainers Kleinhans von der Seitenlinie, die von denSpielern nicht überhört werden konnten. Der NSC schaltete nun einen Gang höher.Der extra aus Wien angereiste Kreisspieler des NSC Robert Förster, konnte inder 15. Minute auf 8:6 für den NSC erhöhen. Auch das Allroundtalent MarioHambrecht gelang nach kraftvollem Antritt auf der Außenbahn ein Tor, sodasserstmals ein Vier-Tore-Vorsprung nach 16 Minuten eingefahren werden konnte. Im weiterenVerlauf forcierte der NSC wieder vermehrt das gefürchtete Tempospiel. In der22. Minute konnte das Hirn des NSC auf dem Platz, Joris Van Dort, den 12.Treffer des NSC erzielen. Dieser stellte erneut seinen Spielwitz unter Beweisund verlieh dem Spiel mit einem Hinterrückpass, der zum Torerfolg führte, eineelegante Note. Zudem sicherte sich Joris Van Dort mit seinen Ligatreffern 91-94, den dritten Platz in der Torschützenliste der RegionsoberligaHR-Süd-Niedersachen. Vor dem Hintergrund, dass er die Mitteposition bekleidet,eine unfassbare Leistung. Zudem ist er mit einer Trefferquote von über 86 % derbeste Siebenmeterschütze der Liga.

Leider gelang es dem NSC nicht, dieHGRG III in der ersten Halbzeit gänzlich abzuschütteln. Mit dem 16:11 in der 27.Minute konnte Max Wiechert zumindest einen 5 Tore-Vorsprung herstellen, dieserkämpfte sich in seiner unnachahmlichen Art kraftvoll und bissig durch. DenSchlusspunkt der ersten Hälfte setzte der NSC- Rückraumshooter Jannis Rau, derbei seinen Würfen in der Luft zu stehen scheint und den Ball präzise wie einUhrwerk im HGRG III Tor unterbrachte.

Nach anfänglichen Schwierigkeitenfing sich der NSC im Laufe der Partie. Auch schwanden die Kräfte der Spielerder HGRG III. Diese waren nicht mit breitem Kader angereist und mussten gegenEnde der ersten Halbzeit dem hohen Tempo der Partie Tribut zollen. Daher wollteman in der zweiten Halbzeit das Tempo erneut steigern und den Sieg in trockeneTücher bringen.

Ein solches gelang jetzt besser.Getrieben von dem Nichtausprechlichen, dem Titelgewinn, spielte der NSC jetzt,als würde es keinen Morgen geben. Zunächst netzte Joschka Hinck, der einbärenstarkes Spiel machte, zweimal hintereinander ein. Auch der pfeilschnelleLinksaußen Joshua Jäger, konnte einen Ball erlaufen, den alle für nicht mehrerreichbar hielten. Von Eckaußen sprang Jäger in Außenmanier ab und netztetrocken im langen Eck des Tores ein. Zusätzlich sorgte Carl Gaßner für einegute Balance zwischen kompaktem Mittelblock und schnellem Umschaltspiel. DieHGRG III wehrte sich gegen eine möglicherweise deutliche Niederlage in allenEhren, jedoch konnte man den Spielern aufgrund der wenigenAuswechselmöglichkeiten nur kurze Pausen einräumen. Patrick Menzel erhöhteschließlich auf 27:17, dem Torerfolg ging ein menzeltypischerNahtstellendurchbruch voraus. Der technisch versierte Kreisläufer RobertFörster baute den Vorsprung auf 30:19 aus. In der Halle machte sich dieGewissheit breit, dass es für den Titel reichen wird. Zwar ließ manverhältnismäßig immer noch einiges in der Abwehr zu, doch warf man in dieserPhase quasi in jedem Positionsangriff und jedem Tempogegenstoß ein Tor. In denletzten zehn Minuten kam Jannis Rau erneut zu drei Torerfolgen, dieser musstezwangspausieren, da der Mittelblockkämpfer nach aufopferischer Abwehrleistungzweimal 2 Minuten sah. Zudem warf er das letzte NSC-Tor dieser Saison in der59. Minute.

In der letzten Minute des Spieleserhob sich die Mannschaft, sowie die gesamte MPG-Arena. Man applaudierte dasTeam in den Titelgewinn. Mit dem Abpfiff der Partie rannte die gesamte NSC-Bankauf das Feld. Man lag sich in den Armen und feierte den Titelgewinn. Auch dieSpieler der HGRG III gratulierten zum Gewinn der Meisterschaft und würdigtendie NSCler mit weiterem Applaus auf deren Ehrenrunde durch die Mengen der MPG-Halle.

Es folgte eine Siegerehrung und dieÜbergabe des Meisterschaftswimpels durch den Staffelleiter Reinhard Herz.


Tore: Joschka Hinck 9, Jannis Rau5, Robert Förster 4, David Lommel 4, Patrick Menzel 4, Joshua Jäger 3, JorisVan Dort 3 (2), Mario Hambrecht 2, David Koch 2, Max Wiechert 2.

 
 

             

 





NSC startet als Hinrundenmeister in die Rückrunde

Mit einem souveränen 26:25 Arbeitssieg bei der HG Rosdorf Grone III beendete die 1. Herrenmannschaft der NSC-Handballabteilung die sehr erfolgreiche Hinrunde. Mit einem Punktekonto von 14:2 steht der NSC an der Spitze der höchsten regionalen Spielklasse - 2 Punkte Vorsprung auf die ärgsten Verfolger aus Worbis und Rhumetal. Trotz häufig wechselndem Kader konnte man fast alle Spiele für sich gewinnen. Einzig die TG Münden II erwischte den NSC auf dem falschen Fuß und konnte die 2 Punkte für sich behalten.


 


Der talentierte Trainer Tjark Kleinhans zeigte sich zufrieden mit seinem Team: „Die Mannschaft ist immer diszipliniert und hat Vieles umgesetzt, was wir im Training jede Woche üben. Es ist großartig, Trainer dieser Mannschaft zu sein."



Dabei bestach der Tabellenführer stets durch geschlossene Mannschaftsleistungen. Meist konnten sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen und in der Abwehr wurde aggressiv im Verbund verteidigt. Zudem funktioniert das fesche Torwartduo Fink/Fricke wie in den Jahren zuvor hervorragend und konnte einige Schützen zum Verzweifeln bringen. Erwähnenswert ist außerdem die herausragende Quote von der 7m-Linie: 91 % der Strafwürfe fanden ihren Weg ins Tor. Ligabestwert! Großen Anteil daran hatte Jungspund Joris van Dort, der mit 31 7m-Toren und insgesamt 59 Treffern in der Torschützenliste an dritter Stelle steht. Auch Robert Förster und Felix Grieme stehen in dieser belanglosen Statistik unter den Top10 (jeweils 40 Treffer).


„Meine Mitspieler bringen mich immer wieder in gute Wurfpositionen und im Tempospiel können wir häufig erfolgreich abschließen. So macht Handball einfach Spaß!" sagt der flinke Linksaußen Felix zu seiner Torstatistik.



Zum Auftakt der Rückrunde konnte nun der Stadtrivale MTV Geismar III mit 33:26 bezwungen werden. Mit dem Jüngsten, Neuzugang Joschka Hinck, auf Rechtsaußen und trotz einiger verletzter Spieler zeigten wir ein souveränes Spiel. Nun gilt es, konzentriert weiterzuarbeiten und von Spiel zu Spiel zu denken. Es warten noch einige spannende Partien auf uns, in denen voller Einsatz gefragt ist. Das nächste Heimspiel findet am 4.3. um 17 Uhr in der Halle des MPG statt.

Gut Sport!

Robert Förster




"Start in die Saison geglückt" NSC im Soll

Nach einer langen und schweißtreibenden Saisonvorbereitung, in der unter anderem die Titelverteidigung beim Paul-Otto Turnier nur denkbar knapp verpasst wurde, begann für die Handballer des NSC im September die Saison mit dem Ziel, das gute Resultat der letzten Saison noch zu steigern. Dafür konnte die berühmte Scoutingabteilung einige Neuzugänge und zurückgekehrte Spieler überzeugen, die Schuhe für den NSC zu schnüren. Dementsprechend motiviert und mit voll besetztem Kader ging die Mannschaft von Trainer Tjark Kleinhans in das erste Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des MTV Geismar.

Nach einigen Startschwierigkeiten, in denen sich besonders das Fehlen von Absprachen und Spielpraxis bemerkbar machten, gelang es dem NSC in der zweiten Halbzeit das Tempo anzuziehen und sich einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen. Um die zahlreichen Zuschauer noch etwas zu unterhalten ließ der NSC noch kurz etwas Spannung aufkommen, um anschließend einen ungefährdeten 29:25 Sieg einzufahren.

Auch die beiden darauffolgenden Spiele gegen die zweite Mannschaft der HSG Plesse/Hardenberg und gegen Rhumetal konnten erfolgreich absolviert werden. Speziell gegen die junge Mannschaft von Plesse/Hardenberg, gegen die das Finale beim POT noch unglücklich verloren ging, zeigte der NSC eine hochkonzentrierte und kämpferisch starke Leistung, sodass am Ende ein 36:31 Erfolg verbucht werden konnte.

Bereits in dieser frühen Phase der Saison musste die Mannschaft allerdings schon die ersten Rückschläge verkraften. Die beiden Neuzugänge Christian Schaffran und Fabian Gläser mussten den NSC bereits nach zwei Spielen aus privaten und beruflichen Gründen wieder verlassen. Seitdem wird die allseits beliebte Position auf Rechtsaußen größtenteils von Tobias Meyer übernommen, der dies als Rechtshänder sehr gut macht.

Mitte Oktober ging es zum zweiten Auswärtsspiel der Saison nach Münden, wo der NSC in der letzten Saison mit einer Niederlage seine Möglichkeit zur Meisterschaft verspielte. Auch in dieser Saison war Münden ein schlechtes Pflaster für den NSC, der zwar über weite Strecken des Spiels führte, am Ende sich allerdings die Butter vom Brot nehmen ließ und das Spiel noch mit 24 zu 22 verlor.

Bereits eine Woche später bestand aber die Möglichkeit gegen das Tabellenschlusslicht aus OHA Wiedergutmachung zu betreiben. Der bestehende Matchplan, dass Spiel hoch zu gewinnen, wurde allerdings schnell verworfen und es galt das Motto „ein gutes Pferd spring nur so hoch wie es muss" um Kräfte für die anschließende Feier zu sparen. Am Ende dieses handballerischen Leckerbissens stand ein schmuckloser 29:22 Erfolg für den NSC zu Buche.

Mitte November stand das soweit letzte Auswärtsspiel für den NSC gegen die zweite Mannschaft des MTV Geismar auf dem Programm. Auch eine ungewohnte Anwurfzeit, zu der der ein oder andere Spieler zumeist erst nach Hause kommt, konnte den NSC an diesem Tag nicht aufhalten. Die aufkommende Spannung im Spiel resultierte daraus, dass der NSC überprüfen wollte, wie viele freie Bälle man verwerfen kann und ein Spiel trotzdem noch gewinnt. Da Worbis am gleichen Tag zudem verlor, konnte der NSC die Tabellenführung erobern.

Zum Abschluss des Jahres steht am 9. Dezember noch das Spitzenspiel in der Regionsoberliga an, gegen die ebenfalls stark spielende Mannschaft aus Worbis. Wir würden uns sehr freuen wenn der ein oder andere Zuschauer den Weg in die MPG-Halle findet und uns in diesem schweren Spiel lautstark unterstützt.

Die Handballer vom NSC wünschen allen Nikolausbergern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Patrick Menzel

   

Heiß wie Frittenfett“ – NSC in den Startlöchern

Seit Ende Julilaufen die Saisonvorbereitungen der 1. Herren-Mannschaft derHandballabteilung auf Hochtouren. Wind und Wetter zum Trotz wurdenbereits etliche Laufrunden gedreht und bei den Trainingsfleißigstensind die Muskeln kaum noch von Stahl zu unterscheiden. Nachdem mitSamuel Ehlers und Knut Heidmann zwei (mehr oder weniger) Urgesteinedie Mannschaft zur Sommerpause verlassen haben, präsentierten sichin den ersten Trainingswochen schon einige potentielle Neuzugänge.Kassenwart Mario Hambrecht kündigte an: „Sobald wir uns über dieletzten Vertragsmodalitäten einig sind, werden wir unsere neuenSpieler der Öffentlichkeit präsentieren.“

Einen ersten Testbestritt der NSC beim 24. Paul-Otto-Turnier des MTV Geismar. Nach nurwenigen Trainingseinheiten mit Ball galt es für die neuzusammengewürfelte Mannschaft des NSC sich einzuspielen undSpielpraxis zu sammeln. Das Team startete sehr gut ins hochkarätigbesetzte Turnier und konnte direkt die ersten beiden Siege gegenTuspo Waldau und den Liga-Konkurrenten HSG Plesse-Hardenberg II einfahren. Durch ein 6:6 gegen TV Jahn Duderstadt II und einen Pflichtsieg gegen HG Rosdorf-Grone IV wurde die Anfangseuphorie etwas gebremst. „Wir konnten dieKonzentration in dieser Phase nicht hochhalten und über dieChancenauswertung wollen wir gar nicht reden“ lautete diemesserscharfe Analyse von Trainer Tjark Kleinhans, der zuSaisonbeginn eine Nebentätigkeit als Trainer der Oberliga-Damen derHG Rosdorf-Grone aufgenommen hat.

Mit großem Elankonnte im Halbfinale der Gastgeber mit 11:2 geschlagen werden, sodassder Gegner im Finale erneut HSG Plesse-Hardenberg II hieß. Dieses Mal zahlte der NSC den Preis für die dünnbesetzte Bank und verlor nach insgesamt 108 Spielminuten 7:10. Wirgratulieren an dieser Stelle nochmals unserem Liga-Konkurrenten zumSieg des Henkelpotts! Trotz der misslungenen Titelverteidigung zeigtesich das Team positiv gestimmt. Schon in der letzten Saison wurde derZweitplatzierte des POTs Sieger der Regionsoberliga.

 

Die neue Saisonin der Regionsoberliga Südniedersachsen beginnt für den NSC am 3.9.um 18:30 Uhr direkt mit dem ersten Derby gegen den MTV Geismar III.Am 24.9. folgt um 17:00 Uhr die Neuauflage des POT-Finales gegen dieHSG Plesse- Hardenberg II (beidesSporthalle Max-Planck-Gymnasium, Eintritt frei). Wir werden in jedemSpiel Vollgas geben und möchten an die gute letzte Saison anknüpfen.Es gilt einen starken zweiten Platz mit einer Bilanz von 16 Siegenund 2 Niederlagen zu wiederholen oder gar zu toppen. Zum ersten Spielwird dann auch die neue elektronische Spielerfassung „nuScore“einsatzbereit sein, die Schiedsrichter- und Jugendwart Joris vanDordt bereits akribisch vorbereitet.


Handball-Team nach dem POT





Saison 2016/2017

Die Saison 2016/17 der Handballtruppe vom Nikolausberg neigt nun langsam dem Ende zu. Mit wehmütigen Augen kann man auf eine großartige Saison zurückblicken, welche die Jungs auf dem zweiten Platz der Regionsoberliga abschließen werden und somit das seit einigen Jahren beste Ergebnis für den NSC erreichen.

Gleich zu Beginn der Saison konnte der NSC den Paul-Otto-Pokal in Geismar gewinnen, welcher den NSC euphorisch und verlustpunktfrei durch die Hinrunde führte. Im Verlauf der Saison entwickelte sich ein Kopf an Kopf Duell mit der Mannschaft aus Rosdorf, welches auch bis in den April für Spannung sorgte, da sowohl Rosdorf als auch der NSC in der Rückrunde Federn ließen. Obwohl man zum Auftakt der Saison für gespenstische Stille in Rosdorf sorgte als man das Auftaktspiel mit 10 Toren für sich entschied (37:27),  musste sich der NSC im zweiten Aufeinandertreffen gegen Rosdorf mit 22:34 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage ließen sich die Recken vom Nikolausberg nicht beirren und spielten weiter eine souveräne Saison. Mitte März wurde es dann wieder spannend, da die Rosdorferaner beim Tabellendritten aus Worbis 2 Punkte in der letzten Minute liegen ließen und der NSC plötzlich wieder im Spiel um die Meisterschaft lag. Beflügelt von der im Raum stehenden Meisterschaft feuerten die Spieler des NSC aus allen Rohren und so wurde gegen Adelebsen (38:20, 44:28) und Moringen (35:28, 42:41) ein regelrechtes Feuerwerk abgebrannt. Doch auch der NSC erwischte einen schlechten Tag im Spiel gegen Münden und verlor die Chance auf die Meisterschaft.

Ohne Trübsal zu blasen ging es in die letzten Spiele mit der Devise sich richtig auszutoben und der NSC blieb seiner Philosophie treu, den Gegner durch hohes Tempo bis zum äußersten zu treiben und schließlich abzuschießen. So konnte man gegen die Gegner aus Worbis (43:22) und Plesse (41:29)  jeweils über 40 Tore erzielen und 4 weitere Punkte zur Trophäensammlung hinzufügen.

Am 20.5 soll nun die Saison erfolgreich abgeschlossen werden, wenn der NSC sich wieder zu den Ursprüngen des POTs begibt und in Geismar den letzten Sieg einfahren will. Mit einem Sieg würde der NSC diese Saison ohne Punktverluste außerhalb der eigenen Halle abschließen und die Saison als inoffizieller "Auswärtsmeister" beenden!

Nach der erfolgreichen Saison werden zwei Abgänge den NSC schwer treffen. Zum einen verlässt voraussichtlich Knut Heidemann Göttingen aus beruflichen Gründen. Knut rannte nun seit mehr als 9 Jahren die rechte Außenseite entlang und zählt zu Recht zu einem der besten Rechtsaußen der Liga. Desweiteren wird unser Trainer Tjark Kleinhans demnächst nur noch als Spieler zu Verfügung stehen. Tjark wird ab kommender Saison die Damenmannschaft der HG Rosdorf-Grone trainieren. Die letzten drei Jahre hat Tjark viel in unsere Mannschaft investiert und so mit uns den wohl besten Saisonabschluss des NSC aller Zeiten erreicht!!

Dafür ein großes Danke und viel Glück im weiteren Verlauf euch beiden!

Joshua Jäger

Hui Buh ist zurück!

Die Handballer der NSC melden sich aus der unfreiwilligen Spielpause. Augrund einiger Spielverlegungen kann bisher auf lediglich zwei Begegnungen zurückgeblickt werden, während Tabellenführer Rosdorf bereits sieben Partien bestritten hat. Mit 12:2 Punkten führen sie die


Tabelle der Regionsoberliga souverän an.



Es stellt sich allerdings die Frage, gegen welches Team die HG Rosdorf-Grone wohl die zwei Punkte hat lassen müssen. Hier kommt nun "Hui Buh" ins Spiel. Aufgrund von Niederlagen im Finale des Paul-Otto-Turniers und in der Vorsaison gegen den NSC, waren die Nikolausberger Handballer im Vorfeld der Rosdorfer Heimpartie als "Schreckgespenst" betitelt worden. Und genau so kam es: Geisterstunde in der Sporthalle Geismar - der NSC eröffnet die Saison mit einem Paukenschlag, soll heißen, 37:27 gegen die HG Rosdorf-Grone II.



Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, dass auch das zweite Saisonspiel gewonnen werden konnte, also 4:0 für den NSC. Es bleibt zu hoffen, dass diese Serie bestand hat und die verbleibenden drei Partien im Jahr 2016 erfolgreich absolviert werden.

  


Die Handballer vom NSC wünschen allen Nikolausbergern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Knut Heidemann



   
 

NSC-Handballer melden sich aus der Sommerpause zurück

Nachdem sich die Handball-Abteilung in der letzten Saison einen guten vierten Platz erkämpfen konnte, hatten sich alle Beteiligten zunächst etwas Pause verdient. Trotzdem traf man sich Mittwoch abends um gemutlich eine Runde zu kicken.

Jedoch begann Trainer Tjark Kleinhans Anfang Juli pünktlich mit der Saisonvorbereitung. Auf dem Sportplatz der Universität traf man sich zweimal die Woche zu intensiven Lauf- und Krafteinheiten. Besonderer Wert wurde dieses Jahr dabei auf Stabilisationsübungen gelegt. Im August konnte man auch die ersten Trainingseinheiten in der Halle absolvieren, wobei auch hier der Fokus noch auf Kraft und Ausdauer lag. Dies mag vielleicht aber auch der Urlaubszeit geschuldet sein, in der dann doch ein großer Teil der NSCler verreiste. Ende August war jedoch wieder eine höhere Beteiligung zu verzeichnen.

Am letzten Wochenende im August trat man dann beim traditionellen Paul-Otto-Turnier (POT), ausgerichtet vom MTV Geismar, an. In der Vorrunde hatte man zunächst zwei leichte Spiele gegen die 3. Herren von Rosdorf-Grone und Langenhagen, die beide deutlich gewonnen wurden. Im dritten Spiel traf man auf die Spielgemeinschaft Hoof/Sand/Wolfhagen. Hier strauchelte man zunächst und lag zurück, gegen Ende des Spiels zahlte sich das Lauftraining aber aus und man konnte über die erste Welle noch den Sieg sichern. Gegen Duderstadt 2 ließ man dann nichts anbrennen und gewann wieder souverän. Im letzten Gruppenspiel traf man dann auf den Erzrivalen MTV Geismar 2. Geismar hatte bisher ebenfalls nicht verloren, lediglich mit einem Unentschieden gegen Rosdorf hatten sich die Geismaraner einen Minuspunkt engehandelt. Also spielte man um den Einzug ins Finale. Mit einer kämpferischen Leistung und oft in Unterzahl konnte man jedoch auch hier gewinnen. Im Finalspiel wurde dann in einem genauso intensiven Spiel Rosdrof-Grone zwei bezwungen und der NSC sicherte sich den Wanderpokal in diesem Jahr und konnte mit dem Turniersieg einen gelugenen Abschluss der Vorbereitung feiern.


Neben der intensiven und erfolgreichen Vorbereitung gibt es aber auch abseits des Handballfeldes eininges zu berichten. Leider verlässt uns mit Linksaußen Finn Ahrens ein sehr erfahrener Spieler, der schon lange für den NSC aufläuft. Finn zieht es beruflich in das Ostfriesland. Wir wünschen viel Erfolg und alles Gute an dieser Stelle. Ebenso fehlen werden Johannes Vogel, der ein Semester in Australien verbringt, und Hannes Gödecke, der zu seinem alten Verein zurückkehrt


Mit Max Wichert und Marek Werth konnten aber bereits neue Spieler gewonnen werden, die den Kader des NSC gut ergänzen. Traditionell hat der NSC durch den hohen Studentenanteil immer eine recht hohe Fluktuation an Spielern. Mit einem breiteren Kader denn je kann man wohl aber jedes Spiel mit 14 Spielern bestreiten.

Auftakt zur Saison ist der 17. September. Dort ist man Gast bei der HG Rosdorf-Grone 2.

Simon Lange

 

 
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